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Weil die Yoga-Lehrerin, die Facebook angeheuert hatte, die Kursteilnehmer gebeten hatte, ihre Handys auszuschalten, soll sie jetzt gefeuert worden sein.

Facebook will offenbar auf dem Campus in Menlo Park für die Mitarbeiter neben der Arbeit auch Fitness und Enspannung bieten. Dafür heuerte der Social-Media-Marktfürer über einen Dienstleister Alice Van Ness an.

Und Van Ness steht als Yoga-Lehrerin für gewisse Prinzipien und zu diesen zählt neben bewusster Atmung eben auch der Verzicht auf ein Smartphone, zumindest während der Yogastunde, sonst kann man sich die ja auch gleich sparen.

Allerdings hatte eine offenbar einflussreiche Facebook-Mitarbeiterin dazu anders lautende Ansichten. Wie Van Ness in ihrem Blog schreibt, soll die Facebook-Mitarbeiterin mehrmals während der Stunde ihr Smartphone gezückt haben.

“Ich habe mich dazu nicht geäußert, aber bin mir sicher, dass mein Gesicht alles gesagt hat”, hält Van Ness in ihrem Blog fest. Schließlich war es nicht Facebook, sondern das Unternehmen Plus One Health Management, das sich von Van Ness getrennt hat. Und offenbar gab es bereits einen ähnlichen Vorfall bei Cisco.

Laut Gerüchten soll man Van Ness im Vorfeld darüber informiert haben, dass Mitarbeiter stets ihr Smartphone mit sich tragen, um im Notfall erreichbar zu sein. Ob eine neue Mitteilung oder ein Poke zu solchen Notfällen zählen ist allerdings nicht bekannt.

Gegenüber dem San Francisco Chronicle erklärte Van Ness ihr Erstaunen: “Wir sprechen hier nicht über die US-Regierung, wir sprechen hier nicht darüber, dass die Russen davor sind uns mit Bomben anzugreifen. Es ist Facebook, das kann schließlich mal eine halbe Stunde warten.” Offenbar ist man da bei Facebook anderer Ansicht, auch wenn sich viele Nutzer des Portals in einer Tour Yoga- und andere fernöstliche Weisheiten an den Kopf werfen.

Van Ness erklärt, dass sie seit Jahren feststellt, dass es den Menschen durch Internet, Facebook und Smartphone offenbar immer schwerer fällt, sich alleine dem Moment hinzugeben. Und die renitente Yoga-Schülerin sei wohl ein besonders schwerer Fall gewesen, völlig unfähig, auch nur für drei Minuten die Augen zu schließen.

Martin Schindler
Autor: Martin Schindler
Editor
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