IBM will mehr als tausend Software-Verkäufer einstellen

E-GovernmentManagementProjekteRegulierungSoftware-Hersteller

IBM setzt stärker auf das Software-Geschäft und will die Verkaufsanstrengungen ausbauen. Dabei ist die Situation bei der Software-Sparte uneinheitlich.

IBM Finanzchef Mark Loughridge sagte bei der Vorstellung der Quartalszahlen, im Software-Segment in Europa seien einstellige Zuwachsraten erzielt worden. Deutschland bezeichnete er als Wachstumsmarkt. Er gab an, dass sich im abgelaufenen Quartal die Kosten für den Personalabbau vor allem in Europa auf 150 Millionen Dollar belaufen hätten.

Personell soll jetzt aber wieder aufgestockt werden: “Wir sehen großartige Wachstumschancen in unserem globalen Software Geschäft und werden bis zum Jahresende monatlich je 200 bis 300 Verkäufer einstellen”, erklärte Loughridge.

Die einzelnen Pfeiler der Software Group entwickelten sich im abgelaufenen Quartal uneinheitlich: Websphere legte zu konstanten Wechselkursen um sieben Prozent zu und hat im 15. aufeinander folgenden Quartal Marktanteile gewonnen. Verstärkt wurde das Websphere Segment durch den Zukauf von Tea Leaf.

Auch Information Management hat um drei Prozent zugelegt. Loughridge berichtete von starker Nachfrage nach Netezza vor allem in Europa. In diesem Segment hat IBM mit Varicent und Vivismo zwei Firmen zugekauft.

Ein gutes Wachstum legte auch die Sicherheitssparte Tivoli vor (plus sechs Prozent), wobei sich hier der Storage Bereich mit plus 13 Prozent besonders auszeichnete. Hier hat IBM Q1Labs zugekauft.

In Loughridges Ausführungen unerwähnt blieben die beiden Aschenputtel. Lotus verlor acht Prozent und Rational sieben Prozent. Insgesamt blieb der Software-Umsatz mit 3,9 Milliarden Dollar gegenüber dem Vorjahr unverändert.