iPhone 5 bringt angeblich neuen Dock-Connector

Mit dem kommenden iPhone führt Apple einen neuen Dock-Connector ein. Er soll kleiner sein als der bisherige Connector und über nur 19 statt wie bisher 30 Pins verfügen.

Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters und beruft sich dabei auf “zwei Quellen, die mit der Angelegenheit vertraut sind”.

Die beiden Quellen hätten darüber hinaus berichtet, dass der verkleinerte Dock-Connector Platz schaffen solle, um auch den Kopfhöreranschluss an die Unterseite des Geräts zu verlegen.

Ähnlich lautende Berichte hatte es in den vergangenen Monaten immer wieder gegeben. Mai etwa berichtete iLounge über einen neuen, verkleinerten Connector. Dieser sei nicht mehr ein abgerundetes Rechteck sondern “eher pillenförmig” geformt. Dieser Dock-Connector solle in Zukunft in allen neuen mobilen Geräten Apples verbaut werden.

Ein neuer Dock-Connector kann zu vielfältigen Kompatibiliätsproblemen führen (Bild: Josh Miller / News.com)

Ein neuer Connector wäre allerdings nicht mehr kompatibel zum zahlreichen und verschiedenen Zubehör für das iPhone. Die Hersteller dürfen sich auf Neukäufe freuen. Allerdings könnten Käufer etwa kostspieliger Lautsprechersysteme jedoch über die neue Schnittstelle verärgert sein. Laut iMore will Apple einen Adapter anbieten, mit dem sich viele Zubehörangebote weiterhin nutzen lassen.

Besondere Probleme könnten sich für die Integration von iPhone oder iPod mit Fahrzeugen ergeben. Da die Autohersteller Mobilgeräte auf unterschiedlichste Weise integrieren, kann die Lösung in einem einfachen Adapter bestehen, aber auch ein Softwareupdate oder ein neu zu entwickelndes proprietäres Adapterkabel des Autoherstellers erfordern.

 

Nach mehreren übereinstimmenden Berichten, die sich jeweils auf industrienahe Quellen berufen, ist die Produktion des iPhone 5 bereits angelaufen. Der taiwanische Auftragshersteller Pegatron soll in seinem Werk in Shanghai mit der Produktion der neuen iPhone-Generation begonnen haben. Als Starttermin wurde zuletzt der 7. August vermutet, deutlich früher als bei vorhergehenden iPhone-Einführungen. 

[mit Material von Bernd Kling, ZDNet.de]