Firefox-Betriebssystem bekommt neuen Look

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Mit dem eigenen Mobilbetriebssystem will sich die Mozilla-Foundation einen Platz in der Welt der Smartphones sichern. Anfang 2013 soll Firefox OS auf den Markt kommen und in der Nische für günstige Smartphones soll das HTML-basierte und schlanke Betriebssystem in Konkurrenz zu Android und iOS treten. Auch Offenheit und Datenschutz sollen den Erfolg von Firefox OS sichern.

Das neue Betriebssystem basiert auf Linux und nutzt die Browser-Engine Boot to Gecko. Seit April hat die Mozilla-Foundation die Pläne mit dem Betriebssystem öffentlich gemacht und im Juli hat Telefonica zum ersten Mal das Betriebssystem vorgestellt.

Basierend auf Linux und der Browser-Engine von Firefox Boot to Gecko wurde Firefox OS im April angekündigt und im Juli von Tefefonica vorgestellt. Es soll Anfang 2013 zunächst in Lateinamerika erscheinen und dann wahrscheinlich auch in Europa.

 

Fotogalerie: Firefox OS, das Betriebssystem im neuen Look

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Sämtliche Anwendungen auf dem Betriebssystem laufen unter HTML. Mit dieser Besonderheit hofft Mozilla, leichter schneller und vor allem noch offener zu sein als Android. Zudem zielt Mozilla mit dieser Strategie vor allem auf günstige Smartphones mit etwas schwächerer Leistung. Auf diese Weise will sich Mozilla eine eigene Nische erschließen, in die iOS und Android derzeit nicht hineinpassen.

Jetzt haben unsere britischen Kollegen brandneue Screenshots von dem OS, die wir natürlich nicht vorenthalten wollen. Sie zeigen einige signifikante Veränderungen. Daraus geht auch hervor, dass Firefox OS alles bietet, was man von einem Smartphone-Betriebssystem erwartet, einschließlich des Supports für Anrufe, Texteingaben, Kalenderfunktionen und Kontakte.

Foto- und Videoaufnahmen sind möglich, Apps, die ebenfalls alle in HTML geschrieben sind, verbergen sich hinter Icons auf dem Startbildschirm. Zahlreiche Apps liegen derzeit in HTML5 vor und sollen schließlich auch für die Plattformen iOS und Android angepasst werden. Über die konsequente Verwendung von HTML 5 erhofft sich Tristan Nitot, Chef von Mozilla Europe, möglichst viele Entwickler auf seine Seite locken zu können, denn die Einstiegshürde ist damit sehr gering.


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