AUCH DAS NOCH: US-Präsidentschaftskandidaten im Twitter-Check

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Der Kurznachrichtendienst Twitter mischt mit einem neuen Dienst im US-Wahlkampf mit. Der ‘Political Index’ soll einen Hinweis darauf geben, welcher Kandidat in der Wählergunst die Nase vorn hat. Die entsprechenden Daten werden mit Hilfe von Crowdsourcing erhoben.

Quelle: Twitter.

Für den Political Index wird Twitter nach eigenen Angaben die Millionen Tweets auswerten, die pro Woche auf der Plattform publiziert werden. So soll es gelingen “Nuancen der politischen Meinung” herauszufiltern. Der Service liefere täglich Informationen über die “Gefühle” der Nutzer zu US-Präsident Barack Obama und seinem Herausforderer Mitt Romney.

Der Inhalt der entsprechenden Tweets wird nach in Relation zu den Kurznachrichten gesetzt, die zu anderen Themen veröffentlicht werden. “Hat ein Kandidat beispielsweise einen Wert von 73, heißt das, das Tweets inn denen er erwähnt wird, im Durchschnitt 73 Prozent positiver sind als die gesamten Tweets”, erklärt der verantwortliche Twitter-Manager Adam Sharp in einem Blog-Eintrag.

Das Tool ersetze keine klassischen Umfragen, so Adam weiter. Es sei eher als Ergänzung gedacht und könne Hinweise darauf liefern, in welche Richtung sich Umfrageergebnisse entwickeln werden.

Twitter arbeitet für den Service mit der Firma Topsy zusammen, die sich auf die Analyse von Daten aus sozialen Netzwerken spezialisiert hat. Zudem kooperiert der Kurznachrichtendienst mit den beiden Umfrage-Instituten Mellman Group und North Star Opinion Research.

Quelle: Twitter.

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