Schlampige Sicherheitskonzepte für mobile Geräte

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In vielen deutschen Unternehmen gibt es offenbar noch keine Sicherheitsregeln für mobile Geräte. Das berichtet der Branchenverband Bitkom und beruft sich dabei auf eine kürzlich durchgeführte Studie. Demnach kümmern sich vor allem kleine und mittlere Unternehmen wenig um mobile Sicherheitsfragen.

“Für die Daten auf Servern gelten in den meisten Unternehmen hohe Sicherheitsvorkehrungen; bei Mobilgeräten ist dies häufig nicht der Fall. Dabei sind Smartphones und Tablet-Computer besonders gefährdet”, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. “Wir empfehlen den Unternehmen dringend, wirksame Sicherheitsregeln für Mobil-Geräte einzuführen.”

Hintergrund der Äußerungen sind die Zahlen, die die jüngste Bitkom-Untersuchung mit dem Titel “Vertrauen und Sicherheit im Netz” ergeben hat. Sie besagt, dass 42 Prozent der Unternehmen in Deutschland keine Sicherheitsregeln für mobile Geräte haben. Überdurchschnittlich hoch ist der Anteil bei Firmen mit weniger als 250 Beschäftigten. Bei größeren Unternehmen bietet sich ein völlig anderes Bild: Hier hat lediglich rund jede achte Firma (12 Prozent) keine Sicherheitsregeln für die mobil Geräte der Angestellten.

Der Bitkom gibt konkrete Tipps, wie ein mögliches Sicherheitskonzept ausschauen kann. So wolle der Austausch von Daten mit dem Unternehmensnetzwerk sollte nur über verschlüsselte Verbindungen, etwa Virtual Private Networks (VPN), erfolgen. Zudem sei es ratsam, ein zentrales Management der mobilen Geräte einzurichten, über das gestohlene oder verloren gegangene Geräte aus der Ferne gesperrt und wichtige Daten gelöscht werden können.

Darüber hinaus sollten Sicherheitsregeln zum Umgang mit Smartphones und Tablet-Computern auch die private Nutzung der Geräte regeln, etwa ob den Mitarbeitern das Installieren von Apps erlaubt ist.

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