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Nostalgie-Programmierer haben jetzt einen ASCII-Filter für Google-Streetview gebastelt. Damit bekommt man jetzt jede Stadtansicht in Buchstaben.

Das Münchner Isartor in ASCII-Street View. Screenshot: silicon.de

ASCII steht für American Standard Code for Information Interchange und bevor es 1080p-Videos oder hochauflösende Bilder gab, war ASCII die Lösung, wenn man Bilder auf einem Computer darstellen wollte. Und diese Bilder bestanden lediglich aus formatierten Buchstaben.

Jetzt hat Peter Nitsch, ein Mitarbeiter der in Toronto angesiedelten Marketing-Firma Teehan+Lax, das Google-Street-View verwendet, um die Stadtpanoramen schließlich in Buchstaben darzustellen.

Dafür greift Nitsch über WebGL auf den Dienst zu und die Ansichten warden in echtzeit in ASCII umgewandelt. Das bedeutet aber auch, dass man einen Browser verwenden muss, der CORS WebGL unterstützt, wie etwa Chrome oder einen aktuellen Firefox-Browser.

Nitsch hatte die Idee zu dem Street View ASCII bei einem anderen Projekt, bei dem er einen Pinsel digitale “Farbe” malen ließ. Mehr dazu in dem Video unten.

2006 hatten Wiener Künstler zur Fußball-WM einen ASCII-Stream gebaut, mit dem sich die TV-Übertragungen in ASCII umgewandelt wurden.

Hinweis: Lesen Sie Artikel von silicon.de ab sofort auch in Google Currents. Jetzt abonnieren.

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0 Kommentare zu AUCH DAS NOCH: Street View auf ASCII

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