Windows 8: Metro heißt nicht mehr Metro

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Weil die Metro-Oberfläche in Windows 8 offenbar mit den Interessen des Einzelhändlers Metro kollidiert, darf diese Name weder intern noch extern weiterhin verwendet werden.

Microsoft sucht nach einem Ersatz für den Namen “Metro”, mit dem es bisher die Touch-optimierte Oberfläche von Windows 8 bezeichnet hat. Grund sind “Diskussionen mit einem wichtigen europäischen Partner”, wie ein Sprecher The Verge mitteilte – also offenkundig der deutschen Metro Group.

Die Bezeichnung “Metro” zu benutzen ist Microsoft-Mitarbeitern ab sofort verboten. Wie es plötzlich heißt, hat es sich dabei ohnehin nur um einen Codenamen für die Entwicklung gehandelt. Statt “Metro-style” wird vorerst “Windows-8-style” verwendet.

 

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Man arbeite nun an einem neuen – und diesmal finalen – Namen, zitiert The Verge. Den Namen hatte Microsoft für den zweidimensionalen, typografisch orientierten Look von Windows 8 genannt – der aber auch in Windows Phone, Xbox Live, Office 2013, Visual Studio 2012 und einer Reihe weiterer Produkte zum Einsatz kommt. Zu den ersten prominenten Beispielen zählten das Windows Media Center und die Software Zune.

Allerdings kam Verwirrung auf, als Microsoft begann, das App-Konzept von Windows RT ebenfalls “Metro-style” zu nennen. Windows RT ist die Version von Windows 8 für ARM-Prozessoren. Die Oberfläche Metro verwenden aber auch Programme für die Intel-Version des Betriebssystems, die zusätzlich eine “klassische” Oberfläche mitbringt.

[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.com]

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