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Kölner Start-up visualisiert große Datenmengen

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Mit der neuen Visualisierungs-Software fuentum will das gleichnamige Unternehmen in einem einzigen Schritt riesige Datenmengen analysieren und die Ergebnisse sichtbar machen.

Die Software des Kölner Startups ist zu allen gängigen Datenquellen (SAP, SQL, Analysis Services, CSV- und Excel-Dateien) kompatibel, erklärt der Hersteller. Aus den Daten ließen sich in Windeseile Dashboards oder Reports produzieren.

So könnten auch verschiedene Datenquellen gemeinsam in einem Chart kombiniert werden (Data Blending). fuentum verbinde sich auch mit Daten aus der Cloud, aus Data Warehouse Systemen und könne als Web-Service genutzt werden.

fuentum kann zahlreiche Charts aus verschiedenen Quellen analysieren und bei Parmeter-Änderung per Schieberegler in Echtzeit neu visualisieren. Quelle: fuentum

In Echtzeit soll die Software aus einer unüberschaubaren Datenmenge aussagekräftige Informationen extrahieren und in Realzeit darstellen, wie sich die Informationen durch Änderungen an ausgewählten Parametern verändern.

Das Big-Data-BI-System habe eine leicht zu verstehende einheitliche Bedienung über Drag & Drop. Die Charts würden durch Kreuztabellen und Karten (geographische Daten) ergänzt und könnten frei kombiniert werden, preist der Anbieter sein Produkt. “Zwischen den Visualisierungen kann mit einem Klick gewechselt werden und sie sind nebeneinander darstellbar. Interaktive Dashboards werden durch ein einfaches Baukasten-Prinzip gestaltet und mit frei wählbaren Slidern (Schiebereglern), Dropdown Menus, Multi-Select- und Drag-and-Drill-Funktionen gesteuert”, erklärt fuentum genauer.

Mit Apps für Smartphones und Tablets werde die Software zu einem jederzeit einsetzbaren und attraktiven Frontend-Tool.

Die Basisversion des Programms wird für 849 Euro erhältlich sein. Anbieter fuentum wurde von Absolventen der RWTH Aachen m Jahr 2011 gegründet und mit Fördermitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie im Rahmen des EXIST-Programms an den Start gebracht.