AUCH DAS NOCH: Datenverlust mehr gefürchtet als Arbeitslosigkeit

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Die Deutschen fürchten Datenmissbrauch als das größte Risiko für die Zukunft. Laut einer repräsentativen Umfrage nehmen “klassisch Ängste” zwar noch den Spitzenplatz ein – doch bereits jetzt sorgen sich die Deutschen mehr um Datenbetrug im Internet als um Arbeitslosigkeit, Gewaltverbrechen oder Diebstahl.

“Die Menschen nehmen die Gefahren von Internetkriminalität und Datenbetrug inzwischen deutlich wahr und schätzen sie richtig ein”, sagt T-Systems-Chef. “Daher müssen wir alles tun, um den Risken einer digitalen Gesellschaft entgegenzuwirken. Dafür brauchen wir eine Allianz aus Regierungen, Unternehmen und Wissenschaft. Nur so bauen wir eine Brandmauer gegen Flächenbrände im und aus dem Internet.“

Die repräsentative Umfrage für den Sicherheitsreport 2012 hatte das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag von T-Systems erstellt. Gefragt nach den aktuellen Sorgen zeigt offenbar die Eurokrise ihre Wirkung: Mit 47 Prozent belegt die große Angst vor Inflation gemeinsam mit der Sorge um Pflegebedürftigkeit und Demenz die Spitzenplätze.

Derweil stehen die Sorgen vor Datenbetrug im Internet (30 Prozent), Missbrauch von persönlichen Daten (29 Prozent) sowie EC-Karten-Betrug (27 Prozent) im Mittelfeld des Sorgenkatalogs. Sie liegen damit aber noch vor der Furcht vor Arbeitslosigkeit (23 Prozent), Gewaltverbrechen (24 Prozent) oder Diebstahl (21 Prozent). Auffallend ist, dass die Angst vor Computerviren mit 15 Prozent noch einen der hinteren Plätze einnimmt, während 60 Prozent der Deutschen sich vor einer Zunahme dieses Risikos fürchtet.

Auch ansonsten empfinden deutsche Nutzer das Internet offenbar zunehmend als Bedrohung. Fast drei Viertel gehen davon aus, dass das Missbrauchsrisiko von persönlichen Daten zunehmen wird. Weitere 71 Prozent sehen ein steigendes Risiko durch Datenbetrug im Internet.

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