SAP und der Moment des Kaufens: Precision Retailing

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Über sämtliche Kommunikationskanäle hinweg kann SAP mit der Lösung Precision Retailing jetzt Kunden im Moment der Kaufentscheidung erreichen. Für effektivere Ladengeschäfte soll zudem der neue Ops Manager sorgen. Eine App macht darüber hinaus B-to-B-Käufe über ERP- und SCM-Lösungen mobil.

Eine neue Cloud-basierte Lösung auf Basis von SAP HANA und SAP Mobile App könnte die Umsätze im Einzelhandel steigern, verspricht SAP. Denn das SAP Precision Retailing ermöglicht es Unternehmen, Kunden im Augenblick der Kaufentscheidung zu erreichen.

Andere Kunden kauften auch …

Precision Retailing unterbreitet den Käufern in Echtzeit personalisierte Angebote und das auf mobilen Endgeräten, Kiosksystemen, in den Läden oder im Rahmen von Webseiten.

“Aus den großen Datenmengen, die sie vor, während und nach jedem Einkaufsvorgang sammeln, wollen sie Erkenntnisse über das Verhalten ihrer Kunden und deren Vorlieben gewinnen”, so Greg Girard, Program Director, Mechandising Strategies bei IDC. Unternehmen könnten über personalisierte, kontextabhängige Echtzeitangebote könnten nicht nur die Kundenzufriedenheit steigern, sondern auch die Nachfrage.

Erste Anwender, die die SAP-Lösung einsetzen könnten laut Hersteller eine um 20 Prozent höhere Konversationrate erzielen und die Kunden kaufen um rund 15 Prozent mehr ein.

Um diese Angebote in Echtzeit zusammen zu stellen, gleicht die Lösung den Einkaufskontext und den Standort mit Informationen zu Profil, Vorlieben und Kaufhistorie des Verbrauchers abgeglichen. Auch die Verfügbarkeit von Produkten wird in diese Personalisierung einbezogen.

Precision Retailing basiert auf der Plattform SAP NetWeaver Cloud. Die Daten analysiert die In-Memory-Datenbank SAP HANA. Dabei kann HANA Massendaten analysieren, ungeachtet, ob operativ, textlich oder prognostisch. Dabei laufen sowohl transaktionale als auch analytische Prozesse über dieselbe Plattform.
Jenseits des Einzelhandels ist SAP Precision Retailing auch für Unternehmen von Branchen nutzbar, die die Kundennähe verbessern und personalisiertes Marketing betreiben wollen. Als Beispiele nennt SAP die Bereiche Konsumgüter, Verkehr, Banken oder Öl & Gas. Das kanadische öffentliche Verkehrsunternehmen Societe de Montreal (STM) beförter täglich über 1,2 Personen pro Tag. Nun will das Unternehmen aus Québec mit dieser Lösung die Kundenzufriedenheit und auch die Zahl der Fahrgäste erhöhen.

“Durch die Zusammenarbeit mit Einzelhändlern, anderen Transportunternehmen wie Taxis sowie mit Unterhaltungsanbietern und Medienpartnern wollen wir unseren eine Million Opus-Card-Nutzern personalisierte Inhalte und Angebote bieten. Sie sind ständig unterwegs, wollen wissen was gerade in ihrer Nähe passiert und suchen Hilfestellung bei ihren täglichen Unternehmungen. SAP Precision Retailing bildet den Kern für geolokalisierte und personalisierte Marken- und Kundenerlebnisse in Echtzeit. So lassen sich Kunden in die Läden oder zu besonderen Einkaufserlebnissen locken. In diesem Herbst wird STM ein Pilotprogramm mit 20,000 Fahrgästen starten. Sobald die Lösung vollständig getestet ist, wird das Programm für alle Opus-Kartenbesitzer in Montreal zugänglich sein“, Denise Vaillancourt, Executive Director, STM.

SAP kündigte zudem die mobile App SAP Retail Store Ops Manager an, mit der die Produktivität im Laden gesteigert werden kann. Fillialleiter bekommen dank dieser App Echtzeit-Informationen zu den Leistungskennzahlen ihres Ladens, wie etwa Budget oder Informationen zu Verkaufszahlen von Produkten. Über die App können sich auch Marktleiter untereinander austauschen und ihre Personalplanung erledigen sowie Aufgaben deligieren.

Daneben stellte SAP auf dem SAP Retail Forum die mobile App SAP ERP Customer Order Entry, die Rapid Deployment Solution SAP Planning for Retail sowie die Rapid Deployment Solution SAP Shopper Insight vor.

Die neue mobile App, die auf der Sybase Unwired Plattform basiert, verbindet ein iPhone mit dem Sales- und Distribution-System eines Großhändlers. Damit ist Echtzeitzugriff auf die Supplychain möglich. Damit sollen Überkapazitäten oder Nachschubschwierigkeiten verhindert werden. So können Mitarbeiter ältere Bestellungen einsehen, die Verfügbarkeit von Produkten prüfen, neue Bestellungen abschicken und neben anderen Funktionen auch detaillierte Statistiken abrufen.
SAP bietet diese Lösung als Rapid-Deployment-Lösung. Anwender bekommen so nicht nur vorgefertigte Inhalte sondern auch vordefinierte Deployment-Services zum Fixpreis und innerhalb von 90 Tagen.

Diese Ankündigungen erfolgten im Rahmen des SAP Retail Forum North America, das vom 1.-3. Oktober 2012 in Dallas, Texas stattfand.

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