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hat Computerlinguistik und Künstliche Intelligenz studiert. Heute ist er Senior Software Engineer bei einem IT Dienstleister.

Während sich Apple mit Samsung einen erbitterten Patentkrieg liefert, vernachlässigt der iPhone-Hersteller laut silicon.de-Blogger Uwe Hauck die offene Flanke Richtung Microsoft. Denn auf dem Zukunftsmarkt Hybrid-Rechner biete Apple am Vorabend der Windows-8-Einführung keine eigenen Alternativen.

Das Display des Satellite U920t von Toshiba lässt sich über die Tastatur schieben. Quelle: Toshiba.

Es gibt diesen schönen Spruch: Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte: Die beiden Streithähne: Apple und Samsung. Der lachende Dritte: Microsoft. Während Apple immer noch davon ausgeht, dass die ganze Welt ein reines Tablet will und eine Tastatur ein nicht wichtiges Zubehör ist, springen die Hersteller der Konkurrenz nicht nur auf Microsofts Windows-8-Zug auf, sondern bringen, wie ich im Artikel ‘Das Tablet ist tot, lange leben das Tablet’ beschrieben habe, massenweise Hybrid Tablets auf den Markt, die bereits mit Formfaktoren in Richtung Retina Display aufwarten, gleichzeitig aber ein vollwertiges Windows unter der Haube haben und zusätzlich als Tablet verwendet werden können.

Damit hat man sowohl ein “Arbeitsgerät” also einen Subnotebook oder Notebook und gleichzeitig ein Tablet für das Konsumieren von Inhalten. Insofern die ideale Symbiose. Und durch den Einsatz von Microsoft Windows 8 bietet sich die gesamte Vielfalt bereits existierender Windows Software auf einen Schlag für das vollständige Arbeiten mit dem neuen Hybriden an. Dagegen steht bei Apple immer noch eine notwendige Kombi aus Macbook Pro oder Air, plus iPad.

Wenn sich hier die Erwartungen an Windows 8 erfüllen, dessen Oberfläche tatsächlich sehr gut an die Tablet Nutzung angepasst ist, dann sollte sich Apple vielleicht in Zukunft eher Gedanken machen, wie es die offene Flanke Richtung Microsoft und Hybrid-Rechner schließt, denn hier hat Apple nicht nur nichts entgegenzusetzen sondern auch keine Patente in der Schublade, mit denen es Microsoft vom Markt klagen könnte. Es sei denn, es werden hier nicht nur völlig fehlausgewählte, sondern auch noch gekaufte Jurys eingesetzt, die nicht mal den Unterschied zwischen einem Notebook und einem Hybriden als trennendes Merkmal anerkennen. Dann sollten wir aber auch alles wegschließen, was nur irgendwie mit Strom funktioniert und einen Bildschirm hat.

Apple mag gerne weiter gegen Samsung ins Feld ziehen. Währenddessen lacht sich Microsoft und der Rest der Hersteller ins Fäustchen und definiert eine neue Geräteklasse, die Apple erst noch liefern muss.

Uwe Hauck

Uwe Hauck hat Computerlinguistik und Künstliche Intelligenz an der Universität Osnabrück studiert. Derzeit ist er Senior Software Engineer bei einem IT Dienstleister eines grossen Finanzinstituts. Daneben engagiert er sich in diversen Communities und im Bereich Social Media als Blogger und Vortragsreisender zu Open Source und Social-Media-Themen.

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Neuester Kommentar




Ein Kommentar zu Microsoft profitiert von Apples Kampf an der falschen Front

  • 19.11.2012 um 20:54 von Johanna

    Tablets sind definitiv praktisch ungünstig ist nur die fehlende Tastatur, daher find ich die gar nicht so schlecht.

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