PETAs Kampf gegen Pokemons

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Auch wenn Pikachu und seine Artgenossen nur virtuelle Figuren sind, verfestige das Videospiel Denkmuster bei Kindern und Jugendlichen, warnt die Tierschutzorganisation.

Die Organisation PETA geht immer häufiger gegen verschiedene Formen von Gewalt gegen Tiere auch in Video-Spielen vor. Vor einigen Monaten war es das Hunde-Kampfspiel Dogfighting, das den Protest der Tierschutzorganisation hervorrief.

Nach dem Hard-Core-Internet-Auftritt auf Peta.xxx versuchen die Tierschützer erneut zu demonstrieren, wie selbstverständlich es in unserer Kultur ist, Tiere, und seien es lediglich virtuelle, für die eigenen Interessen zu instrumentalisieren.

Dafür hat PETA jetzt einen Spoof der bekannten Pokemon-Spielserie ins Web gestellt. Bei ‘Pokemon Black & Blue: Gotta Free ‘Em All’ geht es nicht darum dass ein menschlicher Trainer die Tiere gegeneinander kämpfen lässt, sondern die Pokemons befreien sich selbst aus der Herrschaft der Menschen und können dafür auch Kampfzüge wie “Argumente”, “Scham” oder “Knuddeln” einsetzen.

Als Pikachu seine Trainerin im Kampf schlägt, erklärt diese, dass Pokemons nun mal dazu da sind, sie abzurichten. Picachu aber widerspricht: “Wir existieren für uns.” Und das ist auch die Botschaft, die PETA mit diesem Spiel transportieren will.

Nintendos Pokemon-Spiele sind inzwischen zu einer eigenen Industrie geworden. Neben den Spielen gibt es Karten, Sammelfiguren, TV-Serien und Bücher.

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