NetApp öffnet Flexpod für den Mittelstand

Mit neu geschnürten Paketen will der Storage-Spezialist NetApp die Flexpod-Familie nun auch für mittelständische Unternehmen zu einer Option machen. Bislang richtete sich Flexpod vor allem an größere Unternehmen oder Organisationen mit erhöhtem Speicherbedarf.

Natürlich kann der Storage-Anbieter NetApp mit dem nach unten abgerundeten Angebot auch zusätzliche Kunden und Partner erreichen. Dieter Schmitt, Director Channel Sales Germany, NetApp, erklärt: „Unser Flexpod-Konzept bleibt und erfährt große Nachfrage. Jetzt senken wir die Einstiegshürde.“

Außerdem will NetApp die Zusammenarbeit mit Microsoft ausbauen, vor allem in Bezug auf den Windows Server 2012, Exchange, Sharepoint und SQL Server. „Wir begegnen uns im Channel und starten zusätzliche Initiativen“, betont Schmitt. In Sachen Wettbewerb bemerkt Schmitt eine Bewegung von HP zu NetApp, während es gegen EMC weiterhin ein harter Kampf bleibt.

 

 

Nachgebessert wird vor allem auf der Cisco-Seite, wo jetzt der c-Server in das Angebot einbezogen wird und nur noch 1 GB statt bisher 10 GB erforderlich sind, was zu einem geringeren Preis führt. „Es wird spannend für Cisco-Partner“, betont Schmitt. Auch wenn letztlich nur einige Systemhäuser das Angebot aufgreifen, wäre dies für Schmitt bereits ein Fortschritt.

Dabei helfen soll der Distributor Comstore als Netzwerk-Spezialist, der sein Cisco-Know-how einbringt und auch den beiden anderen Distributoren TIM und Arrow ECS unter die Arme greifen kann. Zusätzliche Verstärkung an der Distributoren-Front erhofft sich Schmitt, wenn Avnet die Übernahme von Magirus abgeschlossen hat.

[mit Material von Jakob Jung, Channelbiz.de]