Startup-Gründer leben gesünder

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Wer ein Unternehmen gründet, hat viel Stress und führt daher ein risikoreiches Leben, so die landläufige Meinung. Die ist jetzt durch eine Studie widerlegt.

Wer sein eigener Chef ist, hat deutlich weniger häufig mit chronischen Krankheiten zu wie die angestellten Kollegen zu tun. Hoher Blutdruck, einen hohen Cholesterinspiegel oder Diabetes ist bei den Selfemade-Männern und Frauen deutlich weniger häufig zu finden, so ein Untersuchung von Gallup.

Startup-Günder, so vermuten die Autoren der Studie, hätten eine größere Disziplin und mehr Kraft und Energie und würden daher öfters trainieren und sich besser ernähren.

So würden sich Unternehmensgründer häufiger Obst oder Gemüse auf den Teller laden. Auch die Tatsache, dass Selbständige ihren eigenen Rhythmus bestimmen könnten, trage dazu bei, dass diese ihre Mahlzeiten besser planen könnten und daher auch besser in der Lage seien, etwas Vernünftiges zu kochen.

Vielleicht liegt ja auch der Grund darin, (es handelt sich um eine US-Studie), dass die Unternehmer häufig für sich und ihre Angehörigen keine Krankenversicherung hätten. Einer von vier Selbstständigen hätte keine Krankenversicherung, so die Studie. Bei normalen Angestellten liegt diese Zahl bei etwa zehn Prozent. Das mag wohl daran liegen, dass in der Gründungsphase häufig nicht genug Geld vorhanden ist, um auch noch eine Krankenversicherung zu bestreiten. Möglicherweise seien aber Unternehmen auch generell risikobereiter, vermuten die Autoren und würden deshalb eher in Kauf nehmen, keine Versicherung zu haben.

In wie weit sich die Studie auch auf deutsche Startup-Gründer übertragen lässt, ist fraglich. Hier kämpfen die Selbständigen gerne mit Bluthochdruck, vor allem dann wenn die Sprache auf die Gewerbesteuer kommt.

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