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Als aufmerksamer Beobachter der IT-Szene beschleicht einen immer wieder einmal der Verdacht, dass der mit Hingabe gepflegte Technik-Jargon nur für eingefleischte Insider verständlich ist. Die Bestätigung kommt jetzt von britischen Forschern, wonach der Durchschnittsbürger eher griechisch als “geekisch” lernt.

Basis für diese Aussage ist eine neurologische Studie, die die britische IT-Support-Firma Geek Squad in Auftrag gegeben hatte. Dafür wurden Reaktionen und Gehirnströme von Testpersonen gemessen, während ihnen unterschiedliche Wörter vorgelesen wurden – von ‘Reboot’ über das französische Wort für Bäckerei ‘Boulangerie’ bis zum griechischen Gute-Nacht-Wunsch ‘kalinichta’.

Dabei stellte sich eindeutig heraus, dass die Probanden deutlich gestresster waren, wenn “IT-Sprech” mit ihnen gesprochen wurden als eine Fremdsprache. Konkret empfanden sie den Tech-Jargon 42 Prozent anstrengender als den Klang von französisch, griechisch oder auch russisch.

Und – und das mag vielleicht überraschen – Frauen bleiben öfter gelassener, wenn ihr gegenüber im IT-Jargon mit ihnen plaudert. Angesichts von Fach-Floskeln wie “vlogging”, “plug-in” und “OS” war der Frustrationsgrad der Männer bisweilen doppelt so hoch wie der von Frauen und erreichte in der Spitze 138 Prozent. Gleichzeitig gerieten 80 Prozent der Männer bei solchen und ähnlichen Wörtern ins Schwitzen, ganz im Gegensatz zu den Frauen.

“Die meisten von uns waren schon einmal in einer solchen Situation, etwa wenn sich herausstellt, dass die Gebrauchsanweisung für ein neues Gadget so schwer zu verstehen ist wie eine Fremdsprache”, zitiert die britische Daily Mail der Neuropsychologen Dr. David Lewis.

Support-Spezialist Geek Squad hat konkrete Konsequenzen aus der Studie gezogen und hat die zehn verwirrendsten IT-Fachwörter für Kundendialoge verboten. Konkret sind das:

  1. Algorithmus
  2. Beta
  3. Cache
  4. Phablet
  5. Vlogging
  6. Phishing
  7. ISP
  8. Trojaner
  9. Geo-Tagging
  10. Back-End

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