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ist Senior Consultant bei T-Systems. Gerne betrachtet er IT-Trends durch die Brille eines Non-Digital-Native.

silicon.de-Blogger Michael Pauly war in der vergangenen Woche eine oft befragter Ratgeber. Meist ging es dabei um CPU-Generationen, Festplatten und die Wahl des Betriebssystem, den die Ratsuchenden waren meist auf der Suche nach dem “richtigen” Weihnachtsgeschenk. Dabei hat sich Michael Pauly seit Anbruch des Cloud-Zeitalters zuhause kaum noch um Hardware-Fragen gekümmert.

Nein, ich bin nicht unter die Autoren historischer Romane mit abenteuerlicher Handlung gegangen. Ich habe auch nicht vor, Ken Follett Konkurrenz zu machen. Auch, wenn ich hin und wieder schon mal das Gefühl habe, bei Fragen aus meinem Bekanntenkreis ins “IT-Mittelalter” zurückversetzt zu sein. Meist kurz vor irgendwelchen (Geschenk-)Festtagen werde ich befragt zu neuen CPU-Generationen und deren Taktraten, Umdrehungszahlen von Festplatten, welches Betriebssystem das einzig wahre ist, …

Darum habe ich mich – ehrlich gesagt – seit Anbruch des Cloud-Zeitalters bei mir zuhause nicht mehr gekümmert. Schließlich steht die Rechenleistung und auch der Speicherplatz meiner benutzten IT-Services befindet sich meist woanders. Wo das jetzt genau ist, das kann ich nicht sagen. Welche Hardware beziehungsweise Technik dafür verwendet wird, weiß ich auch nicht. Das ist mir, solange die Antwortzeiten, Verfügbarkeit etc., das heißt das Gesamt-Servicepaket stimmt, im Privatleben auch egal.

Das einzige, was mich wirklich interessiert und auch immer auf dem aktuellsten Stand ist, ist mein Web-Browser. Das ist mein Tor zur (IT-)Welt. Und wie das mit einem Tor so ist, sollte es mich beim Besuch der “Außenwelt” nicht behindern. Es sollte aber auch keine Schlupflöcher für unerwünschte Besucher offen lassen. Aber da erzähle ich Ihnen ja nichts Neues, oder? Deshalb beunruhigen mich Meldungen über Sicherheitslücken in alten Browser-Versionen auch nicht.

In einigen Unternehmen scheint dies jedoch eine Herausforderung zu sein. Nein, nicht dass sie ältere Browser-Versionen verwenden, sondern, dass die verwendete Software manchmal nicht auf dem aktuellen Stand sind. Weshalb auch immer. Die Gründe sind oftmals vielschichtig und enden meist in den Gründen: “keine Zeit” und “zu teuer”. Meist kosten jedoch die daraus resultierenden Probleme noch mehr Zeit und noch mehr Geld ;-).

Dieser Aktualisierungs-Nachholbedarf wird, so die Meinung einiger Analysten, eine der Herausforderungen für das neue Jahr sein. Dabei ist es mit einem einfachen Update beziehungsweise Upgrade meist nicht getan. Durch die enge Vernetzung der IT-Services entstehen “Seiten-Effekte”, die vorab berücksichtigt und getestet werden müssen.

In der Cloud-Welt sieht es nicht anders aus. Jedoch erfolgen hier die Updates (meist) vom Provider und in viel kleineren Zyklen. Dadurch sind die Änderungen von Version zu Version nicht so gravierend, vor allem, was die Seiteneffekte betrifft. Die meisten von uns merken solche Updates kaum. Ergo, lieber öfter viele kleine Schritte als hin und wieder einen großen.

Mein Fazit: Cloud-Services an sich bieten neben den allseits bekannten positiven Eigenschaften, wie Flexibilität, Dynamik und Kostenreduktion, auch einen “Aktualitätsbonus”. Auf diesen möchte ich nicht verzichten. Denn hier nimmt mir jemand wirklich Arbeit ab. Damit bleibt für mich “nur noch”, das Tor zu meiner Cloud-Welt zu pflegen und dafür zu sorgen, dass es auf einem guten “Fundament” steht.

Ihnen und Ihren Familien wünsche ich ein gutes und erfolgreiches Jahr 2013. Schauen wir mal, was uns das Jahr bringt und bleiben Sie immer aktuell. Nicht nur in Browser-Fragen ;-).

Ihr Michael Pauly

Dr. Michael Pauly
Autor: Dr. Michael Pauly
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