Adobe sichert kritische Lecks im Flash Player

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Mit einem Update behebt Adobe zwei schwerwiegende Sicherheitslecks in dem verbreiteten Flash Player, die bereits von Hackern aktiv genutzt werden.

Das Sicherheitsupdate für Flash Player beseitigt zwei Anfälligkeiten, die das Unternehmen als “kritisch” bewertet. Ein Angreifer kann über manipulierte Flash-Inhalte einen Absturz der Anwendung auslösen oder die Kontrolle über ein betroffenes System übernehmen. Adobe zufolge werden beide Schwachstellen bereits aktiv ausgenutzt.

Für eine der beiden Lücken ist demnach ein Exploit im Umlauf, der per E-Mail verbreitet wird. Die Nachrichten enthielten ein Word-Dokument mit speziell gestalteten Flash-Inhalten. Ziel sei das ActiveX-Control von Flash Player für Windows.

 

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Die andere Schwachstelle wird über in Websites eingebettete manipulierte Flash-Dateien missbraucht. Sie richteten sich in erster Linie gegen Flash Player für Firefox und Safari unter Mac OS X, heißt es in einer Sicherheitswarnung von Adobe. Es gebe aber auch Angriffe gegen Windows-Nutzer. Hierbei käme erneut ein per E-Mail verbreitetes Word-Dokument mit manipuliertem Flash-Inhalt zum Einsatz.

Das Update steht für Flash 11.5.502.146 oder früher für Windows und Mac OS X sowie Flash 11.2.202.261 oder früher für Linux zur Verfügung. Auch Flash Player 11.1.115.36 für Android 4.x sowie Flash Player 11.1.111.31 für Android 3.x oder früher sind anfällig.

Nutzer, die Flash schon installiert haben, erhalten die Aktualisierung automatisch. Alternativ kann das Update von der Adobe-Website heruntergeladen werden. Die neue Android-Version gibt es allerdings nur für Geräte, auf denen vor dem 15. August schon Flash installiert war.

Darüber hinaus hat Microsoft ein Update für Internet Explorer 10 unter Windows 8 bereitgestellt. Es aktualisiert Adobes Flash Player und wird auch an Nutzer von Windows Server 2012 und Windows RT verteilt. Ein Patch für Chrome, das ebenfalls eine Version von Adobes Flash Player enthält, ist hingegen noch nicht verfügbar.

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