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Seit vergangener Woche gibt es in den USA die Pro-Version des Microsoft-Tablets Surface zu kaufen. Das leistungsstarke Surface ist eine Mischung aus Ultrabook und Tablet. Ob es sich auch lohnt, schon jetzt in dieses Arbeitsgerät zu investieren, soll unser erster Review des Gerätes zu Tage bringen.

Derzeit ist noch nicht klar, wann die Business-Variante von Microsfts Tablet-Rechner auf den Markt kommen soll. Unsere US-Kollegen hatten allerdings schon Gelegenheit, Surface Pro genau unter die Lupe zu nehmen.

Schon beim ersten Blick auf das Surface Pro fällt auf, dass das Gehäuse etwas dicker ausfällt als bei dem ARM-basierten Surface RT. In Punkto Verarbeitung und Design braucht man bei diesem Intel-Core i5-basierten Surface keine Abstriche machen. Der große Vorteil und den kann das Pro vor allem im Business-Umfeld ausspielen, ist nicht nur die hohe Leistungsfähigkeit, sondern auch die Tatsache, dass darauf ein vollwertiges Windows 8 und damit auch Legacy- und Desktop-Anwendungen laufen. Der Touchscreen unterstützt zudem auch druckempfindliche Eingabestifte.

 

Fotogalerie: Der erste Eindruck von Surface Pro


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Allerdings kann Microsoft mit Surface Pro den Anwender nicht wunschlos glücklich machen: Die Batterie-Laufzeit lässt sich nicht mit der der ARM-Version verglichen. Der so genannte Kickstand lässt sich nicht verstellen und es gibt bislang auch kein Dock für ein externes Keyboard oder einen Desktop. Zuweilen treten beim Betrieb mit einem externen Monitor auch Problem beim Rendern auf. Neben der Akkulaufzeit zeigt auch der fehlende Support von GPS, NFC oder mobilen Breitband, dass das Pro kein Tablet für das Sofa, sondern für den Schreibtisch ist. Dennoch kann Microsoft damit eine Brücke vom Business zu Consumerization schlagen. Dennoch bekommt Microsoft hier auch gemischte Kritiken.

Mit dem Vorgänger Surface RT kann Microsoft durchaus einige Kritiker für sich gewinnen. Vor allem für die Anwender, die bereits fest in der Welt von Windows verankert sind, kann das Surface überzeungede Argumente in Sachen Hardware und Betriebssystem liefern. Allerdings stoßen sich doch viele Kritiker und auch potentielle Käufer an der Tatsache, dass auf diesem System nur spezielle Apps laufen. Immerhin sorgt Microsoft mit Versionen von Office Home und Student 2013 für Produktiv-Software, die auch auf dem Desktop laufen könnte.

Diesen derzeit wichtigsten Kritikpunkt allerdings adressiert Microsoft mit Surface Pro. Doch dieser Vorteil muss wiederum durch Abstriche bei den Punkten erkauft werden, die Surface RT attraktiv machen. Pro ist schwerer, hat weniger Akkulaufzeit und ist auch deutlich teurer als RT. RT kann zum Beispiel auch Apples iPad unterbieten. Aber lässt sich das Surface Pro tatsächlich mit einem MacBook Air vergleichen?

 

Fotogalerie: Das ist Microsofts Tablet Surface


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Denn das Surface Pro ist, wenn man es zusammen mit einem Type Cover kauft etwas teurer als das entsprechende MacBook Air. Doch hier sollte man nicht alleine auf den Preis achten, denn neben einem anderen Formfaktor bringt das Surface Pro neben einem 10-Punkt Multitouch-Display auch eine bessere Auflösung. So hat das Pro (1920 mal 1080 Pixel) eine Pixeldichte von 208 ppi und RT 148 ppi. Zum Vergleich: Apples MacBook Air das wie RT ein Display von 1366 mal 768 hat, bringt es nur auf 135 ppi.

Eingehendere Vergleiche zwischen Surface Pro und Surface RT sehen Sie in unserer Bildergalerie.

 

 

Martin Schindler
Autor: Martin Schindler
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0 Kommentare zu Surface Pro – erster Review zeigt Stärken und Schwächen

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