Die Tablets des Mobile World Congress 2013

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Noch bis Donnerstag zeigen in Barcelona rund 1500 Aussteller neueste Modelle und künftige Anwendungen aus der Welt der Smartphone und Tablets. Die meisten Hersteller haben ihre Highlights bereits präsentiert – wir zeigen einen Überblick der wichtigsten Tablet-Neuvorstellungen.

Fotogalerie: MWC: Tablet-Highlights aus Barcelona

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Die Bedienung mit dem Stift macht das Galaxy Note 8.0 zu einer Besonderheit auf dem MWC 2013. Das 8-Zoll-Tablet kann entweder mit dem S-Pen oder dem Finger bedient werden und versteht sich als Konkurrenz zum iPad Mini. Das Display hat eine Auflösung von 1.280 mal 800 Pixeln, das entspricht einer Pixeldichte von 189 ppi. Zum Vergleich: Das iPad Mini hat eine Auflösung von 1.024 x 768 Pixeln und eine Pixeldichte von 163 ppi.

Seit dem Mobile World Congress ist auch endgültig klar, dass sich Hewlett-Packard von WebOS verabschiedet hat. Stattdessen setzt der Hersteller auf Android. Das aktuell vorgestellte Tablet Slate 7 wird in den USA nicht mehr als 169 Dollar kosten und folglich mit dem Amazon Kindle Fire, dem Google Nexus 7 und dem Asus Memo Pad konkurrieren.

In der anhaltenden Konkurrenz um das dünnste und leichteste Tablet hat derweil Sony die Nase vorn. Das Xperia Z misst 17,2 mal 29,6 Zentimeter, ist dabei gerade einmal 6,9 Millimeter dick und wiegt nur 500 Gramm. Es ist mit einem 10,1-Zoll-Display, einem 1,5 GHz-Quad-Core-Prozessor, einer 8-Megapixel-Kamera und LTE ausgestattet. Zertifiziert nach IP55/IP57 ist es außerdem weitgehend unempfindlich gegen Staub und Wasser.

Das Xperia Tablet Z soll voraussichtlich im Laufe des zweiten Quartals auch in Deutschland in den Farben Schwarz und Weiß in den Handel kommen. Die unverbindliche Preisempfehlung für die LTE-Version wird bei 639 Euro liegen, die WLAN-Version mit 16 GByte soll 499 Euro kosten, die 32-GByte-Variante 549 Euro.

Asus bewies beim Design einmal mehr Experimentierfreude und präsentierte in Barcelona mit dem PadFone Infinity ein Smartphone, das sich mit wenigen Handgriffen in ein Tablet verwandelt lässt. Das ganze System zusammen kostet in etwa so viel wie ein High-end-Laptop.

Lenovo hat drei Android-Tablets mit Diagonalen von 7 und 10 Zoll vorgestellt. Alle sind optional mit UMTS verfügbar und sollen im zweiten Quartal weltweit auf den Markt kommen. Das Topmodell S6000 ist mit einer 1,2 GHz schnellen Vierkern-CPU und optionalem HSPA+ ausgestattet. Das 10.1-Zoll-Display löst 1280 mal 800 Bildpunkte auf. Die Akkukapazität gibt Lenovo mit 6350 mAh an, was für bis zu acht Stunden Laufzeit reichen soll.

Das 7-Zoll-Tablet A3000 bietet bis zu 32 GByte On-Board-Speicher, der mithilfe einer SDXC-Karte um bis zu 64 GByte aufgerüstet werden kann. Es ist 1,1 Zentimeter dick und 340 Gramm schwer. Das Einsteigermodell A1000 wird von einem 1,2 GHz schnellen Dual-Core-Prozessor von MediaTek auf Basis der ARM-Architektur Cortex-A9 angetrieben. Der interne Speicher ist 16 GByte groß und lässt sich mittels MicroSD-Karte um bis zu 32 GByte erweitern.

Fotogalerie: Die 20 Top-Seller unter Handys

  • LG Shine
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