Die möglichen Features des iPad 5

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In den vergangenen Wochen haben die meisten Tablet-Hersteller ihre neuesten Flaggschiff-Produkte vorgestellt – nur Apples iPad 5 fehlt noch. Entsprechend blühen die Spekulationen um den Launch-Termin. Interessanter als die Frage, wann das iPad 5 kommt, ist aber: Was steckt drin?

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Der Frühling ist eigentlich die Jahreszeit, in der Apple die iPad-Produktreihe auffrischt. Doch im vergangenen Jahr war alles anders und der Konzern präsentierte im Oktober sowohl die vierte iPad-Generation als auch das iPad mini. Entsprechend groß ist die Verwirrung in der Gerüchteküche. Einige Marktbeobachter erwarten das iPad 5 zwischen April und Juni, andere wetten auf einen erneuten Oktober-Termin.

Fest steht, es wird ein Update geben. Und nachdem es zuletzt zwar viele Optimierungen aber keinen großen Wurf gab, sind die Erwartungen an die neue Generation umso größer.

Eine der größten Neuerungen wird es wohl beim Display geben. Zwar wird sich bei der Auflösung voraussichtlich wenig ändern – Beobachter erwarten hier ähnliche Werte wie die 2560×1536 Pixel beim iPad 4 – doch ein neuartiger Herstellungsprozess könnte hier für Schlagzeilen sorgen.

Das sogenannte IGZO-Display wurde vom japanischen Elektronikkonzern Sharp entwickelt und basiert auf dem Halbleitermaterial Indium-Gallium-Zink-Oxid. In einem LCD-Bildschirm ersetzt das Material Silizium als aktive Schicht und soll so eine Reihe von Vorteilen bieten: Unter anderem einen deutlich geringeren Stromverbrauch, schnellere Reaktionszeiten des Bildschirms und insgesamt dünnere Displays. Laut Wikipedia hatte Apple ursprünglich geplant, bereits das Display des iPad 3 mit der IZGO-Technologie auszustatten. Aus Zeitgründen habe man diese Pläne aber verworfen.

Auch beim Design wird allgemein erwartet, dass Apple nachbessert und die Optik des iPad an die des jüngeren iPad mini angleicht. Ende Januar war zu dieser Theorie ein angebliches Beweisfoto aus China aufgetaucht, das der Blog 9to5Mac aufgegriffen hatte.

Mehr Megapixel für Front- und Rückkamera gehören nahezu zum Standard-Programm für Tablet- und Smartphone-Updates. Für das iPad 5 hält ZDNet-Experten Jason Perlow eine 8-Megapixel-Kamera auf der Rückseite für sehr wahrscheinlich. Beim aktuellen iPad sind es 5 Megapixel.

Samsungs hausgemachter High-Performance-Prozessor High-Performance Exynos 5, der sowohl im Nexus 10 als im neu präsentierten Smartphone Galaxy S4 verbaut ist, hat den Druck auf Apple auch in diesem Bereich erhöht. Samsungs Mobilprozessor mit acht Kernen bietet neben mehr Leistung auch Energiesparfunktionen für längere Akkulaufzeiten. Apple könnte hier mit dem neuen Prozessor A7 nachziehen. Nach einem Bericht von Digitimes aus Taiwan steht der Produktionsstart unmittelbar bevor.

Fertigungspartner ist Taiwan Semiconductor Manufacturing Company, kurz TSMC. Bisher werden Apple-Prozessoren der A-Reihe ausschließlich von Samsung gefertigt. Da beide Unternehmen im Tablet- wie im Smartphonemarkt miteinander konkurrieren und sich immer häufiger vor Gericht begegnen, versucht Apple, sich von Samsung zu lösen. Da dieser Prozess langwierig ist, gibt es auch Marktbeobachter, die einwenden, dass es für den A7 noch zu früh ist. Nach ihren Angaben in der A7 erst in den iPhone- und iPad-Modellen 2014 zu erwarten.

Fotogalerie: Das iPad Mini und das neue iPad 4 in Nahaufnahme

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