Bieterschlacht um Dell – Michael Dell fürchtet Aufspaltung

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Angesichts der sich abzeichnenden Übernahmeschlacht um den US-Computerbauer Dell sorgt sich Firmengründer Michael Dell um die Zukunft des Konzerns. Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters befürchtet er die Aufspaltung seines Konzerns.

Dell-Zentrale in Round Rock, Texas

Die Agentur bezieht sich dabei auf zwei Michael Dell nahestehende Personen. Demnach befürchtet der Firmengründer, dass ein Einstieg der Beteiligungsgesellschaft Blackstone die Aufspaltung des PC-Konzerns zur Folge haben könnte. Blackstones Pläne würden sich nicht mit seiner eigenen Strategie für den Konzern decken.

Michael Dell will den Computerhersteller von der Börse nehmen und – abseits vom Druck der Finanzmärkte – sanieren. Im Mittelpunkt von Dells Plänen steht dabei die Stärkung des Service-Bereichs.

Der CEO hatte im Februar angekündigt, mithilfe von Silver Lake das von ihm gegründete Unternehmen zum Preis von 13,95 Dollar je Aktie zu übernehmen. Die Transaktion hat ein Volumen von 24,4 Milliarden Dollar. Michael Dell selbst kontrolliert 15,6 Prozent der Dell-Aktien; darüber hinaus steuert er über eine eigene Investmentfirma und aus seinem Privatvermögen weitere 750 Millionen Dollar bei.

Inzwischen gibt es angeblich zwei weitere Investoren, die mehr Geld bieten. So berichten die New York Times und Bloomberg übereinstimmend von Blackstone Interesse. Das Wall Street Journal will zudem erfahren haben, dass auch der für seine aggressiven Strategien bekannte Multi-Milliardär Carl Icahn ein Gebot für den Computerhersteller vorbereitet. Blackstone soll Bloomberg zufolge sein schriftliches Gebot am Freitagabend eingereicht haben. Dell habe nun bis Dienstag Zeit, darauf zu antworten.

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