Gates hält das iPad für frustrierend

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Das iPad ist nach Ansicht von Bill Gates nicht nur für Apple-Konkurrenten frustrierend, sondern auch für die Anwender.

Bill Gates looking at 'things' auf der "Reinventing the Toilet Fair" in Seattle zusammen mit kanadischen Wissenschaftlern. Quelle: Gates Foundation
 Quelle: Gates Foundation

“Man kann nicht tippen, man kann keine Dokumente anlegen und man hat kein Office”, mit diesen Worten versucht Microsoft-Gründer Bill Gates in einem Interview die Tablet-Reihe Surface gegenüber dem iPad von Apple abzugrenzen.

An der Tatsache, dass es auf dem iPad kein Office von Microsoft gibt, ist der Hersteller aus Redmond indes nicht ganz unbeteiligt.

Weil die (deutlich erfolgreicheren) Apple-Geräte eben nicht die gemeinsamen Vorteile aus der Tragbarkeit eines Tablets und dem reichhaltigen Angebot eines PCs bieten können, seien viele Nutzer “frustriert” glaubt der Gründer von Microsoft. Apples iPad, so suggeriert Gates, ist eben eher was zum Surfen, ein bisschen Email und ein paar Spiele.

In dem Gespräch mit CNBC stellt Gates auch klar, dass künftig der Unterschied zwischen PC und Tablet sich immer weiter auflösen werde.

Fotogalerie: Office-Alternativen auf dem iPad

  • Office auf dem iPad - Alternativen
  • Office auf dem iPad - Alternativen Quickoffice Pro HD
  • Office auf dem iPad - Alternativen Quickoffice Pro HD
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Gates wählt zwar markige Worte, doch ist er sich der derzeitigen Machtverteilung im Markt durchaus bewusst. Apple dominiere den Markt. Microsoft hingegen versuche mit Surface eben hier Fuß zu fassen. Immerhin kann Microsoft inzwischen 7,4 Prozent des Tablet-Marktes mit Windows 8 und Windows 8 RT besetzen, wie die jüngsten Marktzahlen von Strategy Analytics zeigen.  Dennoch teilen sich derzeit Android und iOS knapp 92 Prozent des gesamten Tablet-Marktes.

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