Apples Siri wird zum psychologischen Berater

EnterpriseMobileMobile OS

Das jüngste Update für Apples Siri könnte Leben retten. Der persönliche Assistent Siri erkennt jetzt Aussagen, die auf einen bevorstehenden Selbstmord hindeuten.

Siri Apple hat den persönlichen Berater Siri aktualisiert. Jetzt erkennt das Programm Nutzereingaben wie “ich möchte von einer Brücke springen” oder “ich will mich umbringen”. Bislang hätte Siri vermutlich einfach eine Liste mit entsprechenden Ergebnissen geliefert, oder hätte den Nutzer (zum Glück über Apple Maps) zur nächstgelegenen Brücke geführt.

Dank des Updates erkennt Siri jetzt solche Eingaben und liefert statt der gesuchten Ergebnisse eine Kontaktadresse zu einer Beratungsstelle.

Von Apple gibt es dazu derzeit keine Aussagen. Dennoch ist bekannt, dass Apple zusammen mit einer US-Beratungsstelle an dem Update gearbeitet hat.

 

 

So erklärte John Draper, Director bei der Organisation National Suicide Prevention Lifeline, gegenüber dem Sender ABC News, dass seine Organisation einige Schlagworte geliefert beigesteuert hatte, die bei Patienten auf einen drohenden Suizid hindeuten.

Draper ergänzt auch, dass Menschen Siri sehr vertrauliche Dinge mitteilen. Außerdem “tendieren Menschen, die sehr isoliert sind, dazu sich mit Siri zu unterhalten”.

[mit Material von Nermin Hajdarbegovic, TechEye.net]

Tipp: Wie gut kennen Sie Apple? Überprüfen Sie Ihr Wissen – mit 15 Fragen auf silicon.de.

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen