BlackBerry trennt Berufliches und Privates auch auf iOS und Android

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Mit Secure Work Space liefert BlackBerry nun auch für Android- und iOS-Smartphones eine sichere Trennung zwischen beruflichen und privaten Inhalten. Mit Balance hat BlackBerry für die eigene Mobilplattform bereits ein entsprechendes Produkt im Markt.

BlackBerry Enterprise Services 10 bietet jetzt mit Secure Work Place eine Sicherheitslösung für iOS und Android. Quelle: BlackBerry
BlackBerry Enterprise Services 10 bietet jetzt mit Secure Work Place eine Sicherheitslösung für iOS und Android. Quelle: BlackBerry

Auf Android und iOS  trennt Blackberry jetzt mit der neuen Sicherheitslösung Secure Work Space zwischen Unternehmens- und Privatdaten auf einem Gerät. Damit sollen unter anderem um Datenlecks etwa über Copy and Paste verhindert werden. Um diesen Schutz zu gewährleisten, werden die geschäftlichen Daten in einem Container abgelegt, wie der Hersteller mitteilt.

Voraussetzung für die Nutzung dieser Funktion ist allerdings  Blackberry Enterprise Services 10 (BES 10). Die mobile App baut zum Gerät einen verschlüsselten Tunnel. So haben Administratoren über die neue Version des BlackBerry Enterprise Servers die volle Kontrolle über die gespeicherten Daten und können diese zum Beispiel Löschen. Private Daten oder Apps werden dabei nicht beeinträchtigt.

“Durch die integrierte Management-Konsole können unsere Kunden jetzt alle Geräte in ihrem Netz sehen, sie verwalten und sich sicher mit ihnen verbinden”, so David Smith, Chef für Enterprise Mobile Computing bei dem kanadischen Unternehmen gegenüber der Agentur Reuters. “Jetzt gibt es auch auf Android und iOS einen sicheren Arbeitsbereich, sodass Kunden die Daten auf diesen Geräten ebenfalls absichern und verwalten können.”

Blackberry hofft, mit der Lösung neue Kunden für den margenstarken Dienst BlackBerry Enterprise Services zu gewinnen. Die Der Hersteller unterstützt mit BES bereits iOS und Android und bekommen diese Plattformen auch ein Feature, das BlackBerry-Nutzer bereits von der Funktion Balance kennen.

 

Fotogalerie: Q10 oder Z10 - Touch und Tastatur-BlackBerry im Vergleich

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So könnten Unternehmen das Interesse an BlackBerry wiederentdecken. Gemeinsam mit den jüngsten Blackberry-10-Modellen hofft das Unternehmen, verlorene Marktanteile von Apple oder auch Samsung zurückzugewinnen und wieder zum führenden Anbieter für geschäftliche Kommunikation aufzusteigen.

Erste Anzeichen, wie erfolgreich die Strategie des von Siemens gekommenen CEO Thorsten Heins ist, wird dieser Freitag bringen: Blackberry legt dann Zahlen für sein erstes Fiskalquartal vor. Es ist insbesondere das erste Quartal, das zeigen wird, ob sich die neuen Z10 und das Tastur-Smartphone Q10, beide mit dem Betriebssystem Blackberry 10, gut verkaufen.

[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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