SAP mit neuem ERP-Umsteiger-Paket

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Mit den ERP Foundation Extentions hat SAP ein neues Produkt- und Angebotsbündel geschnürt. Mit der HANA-basierten Technologie richtet sich der Hersteller speziell an Neukunden von SAP-ERP-Produkten oder aber an Anwender, die vor einer Migration ihrer Systeme stehen. Der Einstieg in die SAP-Welt soll damit schneller als bisher gelingen.

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SAP hat in den vergangenen Monaten viel getan, um den Anwendern die Auswahl und in die Installation neuer Systeme so gut es geht zu erleichtern. Ein Beispiel dafür sin die vorgepackten Rapid Deployment Solutions, die SAP vor einigen Monaten vorgestellt hat. Jetzt stellt SAP wechselwilligen Kunden eine weitere Option bereit, die den Einstieg in die Systemwelt von SAP erleichtern soll.

SAP ERP Foundation Extension basiert auf SAP Enterprise Resource Planning (SAP ERP) damit deckt die Lösung sämtliche Kernprozesse wie Finanzen, Personalwesen, Fertigung, Beschaffung, Vertrieb oder Compliance ab. Foundation Extentions lassen sich flexibel als Vor-Ort-Installation, über hybride Modelle, die SAP HANA Enterprise Cloud oder über Private Cloud-Angebote von SAP-Partnern nutzen. Das Angebot beinhaltet Erweiterungen für die Kernanwendungen aus den Bereichen Mobilität, Cloud und Analytics. Natürlich sind zudem sämtliche Komponenten für den Einsatz mit SAP HANA vorbereitet.

Mit dem vergangene Woche in Sao Paulo vorgestellten ERP Foundation Extension ist ein Lösungspaket an den Start gegangen, das speziell für die Bedürfnisse schnell wachsender Unternehmen, die bisher noch keine SAP-Lösungen installiert haben, geeignet ist.

Zunächst wolle SAP das neue Paket vor allem in Schwällenländern und jungen Märkten anbieten. Dennoch sei das Paket auch für Anwender in Detuschland interessant, erklärt Ulrike Raidl, Solution Owner SAP ERP Foundation bei SAP: “Es ist ein spezielles Angebot für Neukunden vom gehobenen Mittelstand aufwärts.“ Vermarktet wird es entweder von SAP direkt für Großkunden oder von Partnern einbezogen in Business All in One. Channel Partner und Value-Added Reseller können ihre branchenspezifischen SAP-Business-All-in-One-Lösungen um die neuen Erweiterungsoptionen ergänzen.

Raidl hat bereits mit verschiedenen deutschen Partnern gesprochen und sei laut eigenen Angaben auf positive Resonanz gestoßen. SAP hat das neue Paket in verschiedenen Workshops mit etwa einem Dutzend Partnern und prospektiven Kunden konzipiert, die an der Pilotphase teilgenommen haben.

Über verschiedene Rapid Deployment Solutions lassen sich die Elemente von SAP ERP Foundation Extension innerhalb kürzester Zeit nutzbar machen. Die Implementierung erfolgt dabei durch die Berater von SAP Consulting oder einen der über 3.700 SAP Services Partner. Wie lange eine Implementierung dauert, ist derzeit schwer abzuschätzen. Als grobe Schätzung nennt Raidl 25 Wochen.

 

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Die Komponenten der ERP Foundation Extension sind im Einzelnen: Die sogenannten Fiori Apps, eine Oberfläche für Gelegenheitsnutzer, die HTML5-basiert den Überblick über die Daten von jedem beliebigen Gerät ermöglicht. Als zweites die Netweaver Process Integration, die die Datenübernahme aus vorhandenen Altsystemen ermöglicht. Migrationskunden sind laut Raidl eine wichtige Zielgruppe, und zwar sowohl solche, die bisher noch kein richtiges ERP-System hatten, aber auch Anwender, die bisher Systeme von Marktbegleitern eingesetzt haben.

Weiter im Paket enthalten sind die Business Intelligence Lösungen von SAP Business Objects sowie die Cloud for Sales Lösung. Der Compliance und Sicherheitsaspekt wird abgedeckt mit der Access Control für Zugangskontrolle sowie der Netweaver Single Sign On Software. Die ASUG hingegen bemängelt in einem Blog, dass bislang nicht wirklich klar ist, in wie weit sich das neue Angebot von bestehenden Lösungen der SAP unterscheidet.

Für Partner hat SAP bereits erste Informationen auf der Partner-Web-site verfügbar gemacht. Auf der allgemeinen Preisliste wird das Paket im Oktober erscheinen. Eine separate Lizenz ist notwendig. “Es ist ein interessantes Paket für Partner, die die entsprechenden Kompetenzen bereits haben, aber auch für solche, die etwa bisher noch nicht im Bereich Business Intelligence unterwegs sind”, fasst Raidl zusammen.

[mit Material von Jakob Jung, ChannelBiz.de]

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