2013 bringt dünneres iPad

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Nachdem sich Apple mit Informationen zu neuen Produkten traditionell zurückhält, brodelt die Gerüchteküche um so stärker. Die aktuelle Auflage: im vierten Quartal 2013 soll es neue iPadsgeben, die sollen aber deutlich dünner ausfallen als das Vorgängermodell.

iPad-Modelle und -Preise im Herbst 2012. Quelle: James Martin, CNET.
iPad-Modelle und -Preise im Herbst 2012. Quelle: James Martin, CNET.

Laut einer Meldung von Bloomberg soll Apple in diesem Herbst die beiden iPad-Modellreihen aktualisieren. Das neue große iPad (9,7 Zoll) wird demnach dünner ausfallen und im Stil des heutigen iPad Mini gehalten sein. Außerdem berichten die anonymen Quellen Bloombergs von einer geplanten Retina-Version des iPad Mini mit 7,9 Zoll.

Beide Neuheiten sind der renommierten Nachrichtensite zufolge für die letzten drei Monate des Jahres vorgesehen. Was das iPad Mini betrifft, deckt sich der Bericht mit Angaben des ebenfalls in der Regel gut informierten Wall Street Journal vom vergangenen Monat. Allerdings wurden auch mehrfach schon Probleme mit den Display-Zulieferern gemeldet, die zur Folge haben könnten, dass sich das Produkt ins kommende Jahr verschiebt.

Das Gerücht über ein dünneres 9,7-Zoll-iPad scheint durch letzte Woche entdeckte Ersatzteile unterstützt zu werden, die angeblich für dieses Gerät vorgesehen sind. Darunter fand sich die Glasabdeckung mit Touch-Modul. Außerdem merkt Bloomberg an, das reguläre iPad sei optisch seit dem iPad 2 nicht mehr überarbeitet worden (mit Ausnahme des Umstiegs auf den Lightning-Anschluss). Die jetzt anstehende fünfte Generation würde daher jetzt ein gute Gelegenheit bieten, auch das Design des Gerätes aufzufrischen.

 

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In Apples drittem Fiskalquartal (bis Juni) waren die iPad-Verkäufe hinter den Erwartungen der Börse zurückgeblieben. Statt wie erhofft über 18 Millionen Tablets konnte Apple nur 14,6 Millionen absetzen. Die über den Erwartungen liegenden iPhone-Verkäufe glichen dies aber in etwa aus.

Wie der WSJ-Blog All Things D schon am Wochenende, so nennt auch Bloomberg in seinem jetzigen Report den 10. September als Termin für die Vorstellung neuer iPhones. Wie im vergangenen Jahr dürfte Apple also separate Veranstaltungen zu iPhone und iPad abhalten.

Ob die weiterentwickelten iPads als “Innovationen” durchgehen, wie sie inzwischen sogar der Aufsichtsrat von Apple angeblich vermisst, darf bezweifelt werden. Konkrete Informationen und Launchtermine zu Produkten wie der Armbanduhr iWatch oder einem sprachgesteuerten HD-Fernseher, die Apples Ruf als Neuerer unterfüttern würden, gibt es vorerst nicht. Möglicherweise wird der Konzern aber entweder die iPad- oder die iPhone-Veranstaltung für eine Überraschung nutzen.

[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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