Mehr Kapazität für Microsofts Skydrive Pro

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Professionelle Anwender von Microsofts Cloud-Speicherlösung Skydrive können sich über einen gehörigen Kapazitätszuwachs freuen. Microsoft erhöht die Kapazität von 7 GByte auf 25 GByte.

Dokumentenfreigabe mit Skydrive Pro. Quelle: Microsoft
Dokumentenfreigabe mit Skydrive Pro. Quelle: Microsoft

In einem Blog zum Thema Office 365 erklärt Microsoft jetzt, dass Nutzer von Skydrive Pro jetzt statt 7 jetzt 25 GByte pro Nutzer belegen können. Von dieser Änderung profitieren Anwender, die eine mit der Cloud verbundene Office-Lösung oder auch Sharepoint nutzen.

Skydrive Pro ist die professionelle Variante des Microsofts Cloud-Storage Skydrive, mit dem sich Geschäftsdateien sicher ablegen und verwalten lassen. Anders als bei Skydrive aber wird der tatsächliche Speicherort nicht zwangsläufig in einer Microsoft-Cloud verwaltet, sondern von den Unternehmen selbst. Diese können Skydrive Pro jedoch auch (etwa im Fall von Sharepoint Online) auf Cloudserver auslagern, aber auch lokale Server mit Sharepoint 2013 werden von Skydrive Pro unterstützt. So oder so ist ein Zugriff von einer Reihe Geräte aus möglich.

Der erhöhte Speicher steht Neukunden wie bestehenden zur Verfügung. Firmen können das jedem User zugeteilte Maximum natürlich erhöhen – derzeit sind 50 und 100 GByte vorgesehen. Einzelne Dateien können zudem jetzt bis zu 2 GByte groß sein.

Neu ist zudem eine Ansicht namens “Share with me”. Die soll es Nutzern erleichtern, Dokumente zu finden, die ihnen andere zur Verfügung gestellt haben. Eine vergleichbare Ansicht existiert zum Beispiel auch in Google Drive.

In den Papierkorb gelegte Dateien bleiben nun 90 statt 30 Tage wiederherstellbar. Außerdem schaltet Microsoft die automatische Archivierung früherer Versionen standardmäßig ein. Das bedeutet, dass Anwender die letzten 10 Versionen einer Datei wiederherstellen können.

Weiter steht eine Umbenennung von Skydrive und Skydrive Pro im Raum, da sich Microsoft entschieden hat, nicht vor Gericht gegen die Ansprüche der Sky Broadcasting Group zu kämpfen. Ein neuer Name der Dienste war mit Windows 8.1 erwartet worden. Das Betriebssystem hat Microsoft inzwischen finalisiert und an die PC-Hersteller verteilt, aber ein neuer Name für den Speicherdienst lässt weiter auf sich warten. Daneben sorgt Microsoft mit der neuen Regelung, den RTM nicht mehr vorab an die Entwickler auszurollen, in Fachkreisen für gewisse Verwunderung.

[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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