Mehr Beschäftigte in der ITK-Branche

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Im laufenden Jahr wird die Zahl der in der ITK-Branche angestellten Fachkräfte deutlich wachsen. Der High-Tech-Verband BITKOM geht davon aus, dass 2013 mehr als 15.000 neue Stellen entstehen werden.

Investition ITK-Branche
Der Bitkom-Branchenindex aus dem Frühjahr 2013. Das positive Klima scheint nun auch auf Zahl der Beschäftigten in die Höhe zu treiben. Quelle: BITKOM

Mit dieser Wachstumszahl korrigiert der Hightech-Verband Bitkom die Beschäftigungsprognose für die ITK-Branche nach oben. 2013 werden in Deutschland demnach 917.000 Personen in der Branche tätig sein.

Bereits Ende 2012 überschritt die Branche mit 902.000 Beschäftigten erstmals die Marke von 900.000 Arbeitsplätzen. Für das Vorjahr hatte der Bitkom ursprünglich mit 895.000 Stellen und für 2013 mit 907.000 Jobs im ITK-Bereich gerechnet.

Die neue Prognose basiert auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit und des Statistischen Bundesamts.

“Die positive Beschäftigungsentwicklung hat unsere Erwartungen deutlich übertroffen. Neben dem Maschinen- und Anlagenbau ist die ITK-Branche damit der einzige Industriesektor, der mehr als 900.000 Arbeitsplätze bietet”, kommentiert Bitkom-Präsident Dieter Kempf. “Statt der prognostizierten 19.000 neuen Stellen im Jahr 2012 wurden rund 27.000 Arbeitsplätze geschaffen. Die Hightech-Branche festigt damit ihre Rolle als bedeutender Jobmotor.”

Größte Arbeitgeber sind Unternehmen der Informationstechnologie, die zum Jahresende voraussichtlich 698.000 Menschen beschäftigen werden. Das entspräche einem Zuwachs von 19.000 Stellen. Bei Telekommunikationsunternehmen werden 206.000 Beschäftigte erwartet, bei Herstellern von Unterhaltungselektronik rund 13.000.

“Vor allem die weiterhin steigende Nachfrage nach Software und IT-Dienstleistungen führt zu Neueinstellungen, unter anderem aufgrund des anhaltenden Booms rund um mobile Lösungen”, so Kempf weiter. Dagegen führe der scharfe Preiswettbewerb bei Telekommunikationsanbietern, der laut Bitkom unter anderem der staatlichen Regulierung geschuldet ist, auch weiterhin zu Arbeitsplatzabbau.

[mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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