Google baut angeblich schwimmendes Rechenzentrum

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In der Bucht von San Francisco entsteht ein Gebilde aus Containern auf einem Schiff. Gerüchten zufolge ist Google der Bauherr. Doch was baut Google? Die Spekulationen reichen von einem schwimmenden Rechenzentrum bis zu einem Google-Glass-Store.

Entsteht in San Francisco ein schwimmender Google-Glass-Store? (Bild: CNET)
Entsteht in San Francisco ein schwimmender Google-Glass-Store? (Bild: CNET)

Einem Bericht von CNET.com zufolge entsteht momentan ein mysteriöses Gebäude auf einem Schiff in der Bucht von San Francisco. Hinter dem Bauprojekt steckt angeblich Google. Doch was der Internetkonzern dort errichtet, ist unbekannt. Einige vermuten ein schwimmendes Rechenzentrum, andere glauben an einen Google-Glass-Store. Oder wird ein mobiles Back-Up-Zentrum errichtet?

Google hat 2007 ein Patent für ein mobiles Rechenzentrum zugesprochen bekommen. Der Vorteil für so ein Zentrum auf einem Schiff ist die unendliche Wasserkühlung. Allerdings dürfte auf einem Schiff nicht viel Platz für ein großes Rechenzentrum sein.

Eine anonyme Quelle aus Silicon Valley bringt einen schwimmenden Google-Glass-Store ins Gespräch. Demnach soll der Store über Flüsse von Stadt zu Stadt fahren. Die Idee soll direkt von einem der beiden Google Gründern Larry Page und Sergey Brin kommen. Mit einem schwimmenden Store wolle Google den Anschein widerlegen, man imitiere Apple mit seinen Stores. Container-Experten widersprechen dem Gerücht jedoch. Die Container seien zu klein für Verkaufsflächen. Darüber hinaus bräuchte man eine Vielzahl an Ausgängen. Die aktuelle Gebäudestruktur weist jedoch kaum welche auf.

Eine andere Quelle von CNET behauptet, es handle sich um ein mobiles Back-Up-Zentrum. Der Informant habe vor einigen Jahren bei Google an so einem Projekt mitgearbeitet. Das Zentrum sollte im Falle einer Naturkatastrophe die Daten schützen und den Betrieb am Laufen halten, sollten Anlagen zu Lande zerstört werden.

“Sie haben alle ihre Daten in der Region in diesem Zentrum gesichert. Dieses kann einfach mit einem Schleppboot aus der Gegend gebracht und einfach wieder zurück und aufgebaut werden, wenn die Anlagen in der Gegend geschlossen sind. Und der Masterplan zu der Zeit war, bis zu einem Dutzend von diesen Dingern zu bauen. Etwa vier in den Staaten und dann weltweit in Asien, Europa, Südamerika. Sie hatten geplant viele dieser Dinger weltweit zu platzieren”, so die Quelle.

Seit dem sind allerdings einige Jahre ins Land gezogen und viel hat sich bei Google getan. Die Überlegungen des Internetkonzerns über ein schwimmendes Back-Up-Zentrum könnten bereits hinfällig sein. Es bleibt mysteriös was in der Bucht von San Francisco entsteht.

[mit Material von Daniel Terdiman, CNET.com]

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