IBM bietet kognitive Intelligenz aus der Cloud an

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Für die Entwicklung lernender Apps stellt IBM kognitive Technologien aus der Cloud bereit. Möglich wird es durch die IBM Watson Developers Cloud. Bis 2017 sollen 10 Prozent aller Computer so lernen wie Watson.

Die Künstliche Intelligenz Watson steht jetzt als Entwicklungsplattform aus der Cloud zur Verfügung. (Bild: IBM)
Die Künstliche Intelligenz Watson steht jetzt als Entwicklungsplattform aus der Cloud zur Verfügung. (Bild: IBM)

IBM bietet die Watson-Technologie zum ersten Mal als Entwicklungsplattform aus der Cloud an. Neue intelligente und lernende Apps sollen Software-Entwickler damit programmieren können. Dabei können sie auf entsprechende Ressourcen über die IBM Watson Developers Cloud zugreifen. Dazu gehören ein Entwicklungs-Toolkit, Lernmaterialien sowie der Zugang zu Watsons Application Programming Interface (API).

App-Entwicklungspartner will IBM ein eigenes Netzwerk von Experten zur Verfügung stellen, um Ideen zu markfähigen Produkten und Services weiterentwickeln zu können. Über 500 sogenannte Subject Matter Experts hat IBM für das Programm gewinnen können. Sie sollen in Bereichen wie Design, Forschung und Entwicklung Hilfestellung leisten.

“Indem wir die kognitiven Fähigkeiten der Watson-Technologie allen Interessierten zur Verfügung stellen, bedienen wir ein neues Ökosystem, das Innovationen, Kreativität und den unternehmerischen Geist weiter fördert”, sagt Michael Rhodin, Senior Vice President, IBM Software Solutions Group. “Gleichzeitig machen wir einen großen Schritt in eine neue Ära des kognitiven Computings. Entstehen wird eine neue Klasse von Applikationen, die aus Erfahrungen lernen, mit jeder Interaktion besser werden und dabei helfen, auch hochkomplexe Fragen von Wirtschaft und Gesellschaft zu beantworten.”

IBM führte Watson im Jahr 2011 erstmals vor. Im Februar 2011 trat die Künstliche Intelligenz in drei Folgen gegen menschliche Gegner in der TV-Spielshow Jeopardy an. Die Gegner hatten zuvor Rekordsummen in der Show gewonnen. Das Duell konnte Watson für sich entscheiden. Dieses erinnert an das Schachduell von 1996 zwischen Weltmeister Garri Kasparow und den Computer Deep Blue. Auch hier siegte die Künstliche Intelligenz.

Watson erhielt von Frost & Sullivan die Auszeichnung “2013 North America Award for New Product Innovation”. Zudem zählt für den Analysten Gartner Watson zu den “Top 10 Strategic Technology Trends 2014. Er erwartet, dass bis 2017 zehn Prozent aller Computer so lernen können wie Watson es bereits tut.

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