Großbritannien ist Partnerland der CeBIT 2014

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2014 wird das Partnerland der CeBIT Großbritannien sein. Damit wollen der BITKOM und die Deutsche Messe ein Zeichen für den europäischen IT-Markt setzen. Nach Deutschland ist Großbritannien der zweitgrößte europäische Markt. Vor allem der Mittelstand könne auf diese Weise neue Impulse bekommen, hofft der Branchenverband BITKOM.

England und Nord Irland sind offizielle Partner der CeBIT 2014. Quelle: Deutsche Messe AG
England und Nord Irland sind offizielle Partner der CeBIT 2014. Quelle: Deutsche Messe AG

Großbritannien wird offizielles Partnerland 2014 der CeBIT. Dafür haben Simon McDonald, Britischer Botschafter in Berlin, Nick Baird, Geschäftsführer von UKTI und Marius Felzmann, Geschäftsbereichsleiter CeBIT bei der Deutschen Messe, die Absichtserklärungen zum Partnerland Großbritannien zur CeBIT 2014, die vom 10. bis 14. März in Hannover stattfindet unterzeichnet.

“Die Partnerschaft dieser beiden Wirtschaftsnationen demonstriert europäische Stärke”, so die Deutsche Messe in einer Mitteilung. So seien Großbritannien wie auch Deutschland Heimat von globalen IT-Unternehmen. Daneben zeichneten sich beide Länder auch dadurch aus, über eine blühende Startup-Szene zu verfügen. “Die künftig noch engere Zusammenarbeit birgt enormes Geschäftspotenzial für beide Seiten”, kommentiert Oliver Frese, CeBIT-Vorstand der Deutschen Messe AG.

“Großbritannien ist nach Deutschland der zweitgrößte Markt für ITK in Europa”, erklärt BITKOM-Präsident Dieter Kempf. Und das solle vor allem den Ausstellern zu Gute kommen. “Gerade Mittelständler können mit wenig Aufwand wichtige internationale Kontakte knüpfen”, so Kempf.

Die wirtschaftliche Lage im vereinten Königreich war in den vergangenen Jahren nicht gerade rosig. Dennoch stiegen in den vergangenen Jahren die Umsätze in Großbritannien mit IT und Telekommunikation langsam aber kontinuierlich an. Um 2 Prozent werde laut EITO (European Information Technology Observatory) der britische ITK-Markt wachsen und dann ein Volumen von 128 Milliarden Euro haben, schätzen die Wirtschaftsanalysten. Dieses Wachstum wird vor allem von der starken Nachfrage nach mobilen Endgeräten und dem Ausbau der damit verbundenen Infrastruktur getrieben. Auch in Software investieren die Briten derzeit im wachsenden Maße.

Zudem haben laut Frese die Briten etwa im Bereich Smart Metering eine Vorreiterrolle inne. Auch dadurch hoffen BITKOM und die CeBIT-Leitung neuen Schwung in die Messe zu bekommen. Die Messe steht auch vor einer inhaltlichen Neuausrichtung. So will die neue Leitung unter Frese nich nur wieder mehr professionelle Anwender auf diese Messe locken, sondern künftig sollen auch Konferenzen auf der Messe ein größeres Gewicht spielen.

Foren, Kongresse und Veranstaltungen sollen daher noch enger miteinander verzahnt werden. Allerdings werden Besucher ab 2014 für den Kongress-Teil, den CeBIT Global Conferences, auch eigens zu Kasse gebeten, wie die CeBIT-Leitung bereits vor einigen Monaten deutlich machte.CB_14_BI_Partnerland-Logo_UK An fünf Tagen werden dann auf insgesamt drei Bühnen branchenübergreifende Themen wie Mobile, Trust & Security, Smart Cities – Smart Infrastructure, The Industrial Internet, Cloud & Big Data, Game-changing Technologies und Social Business behandelt.

In Ergänzung zu den Keynotes und Panels der CeBIT Global Conferences werden zahlreiche themenspezifische Fachkonferenzen und Forumsveranstaltungen in den jeweiligen Messehallen und im Convention Center durchgeführt. Begleitend dazu sollen so genannte “Topic Cluster” und sechs “Special Displays” zu mindestens einem themenspezifischem Forum stattfinden.

Der Bereich “Research & Innovation” liefert unter anderem den “future talk”. Im Bereich “Web & Mobile Solutions” wird unter anderem eine Fachkonferenz zum Thema “Mobile Enterprise” angeboten, der “Public Sector Parc” veranstaltet neben anderen das “Forum Marktplatz Kommune”, und im Planet Reseller werden Channel-relevante Themen diskutiert. Auch den Bereich eCommerce will die Messe 2014 stärken.

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