Die beliebteste Datenbank ist …

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Quelloffene Datenbanken holen auf, aber nach wie vor ist in den meisten Fällen eine proprietäre Lösung im Einsatz. Das Portal DB-Engines hat die am meisten verbreiteten Datenbanken gelistet.

Oracle belegt die Nummer eins und auch die Nummer zwei des Datenbank-Marktes. Ganz klar führt Oralce mit den proprietären Datenbank-Lösungen das Feld an. Auf Rang zwei aber landet mit MySQL gleich eine quelloffene Lösung, die allerdings ebenfalls zu Oracle gehört, das geht aus dem aktuellen Stand des Portals von DB-Engines.com hervor. DB-Engines.com haben ein System, mit dem die am häufigsten eingesetzten Datenbanken getrackt werden könne.

Auf Oracle und MySQL folgt Microsofts SQL Server und auf Rang vier gibt es mit PostgreSQL noch einmal eine quelloffene Datenbank. IBM schafft es in diesem Ranking auf Rang fünf vor der NoSQL-Datenbank MongoDB. Microsoft Access hält Rang 7 und auf den Rängen 8, 9 und 10 folgen SQLite, Sybase und Cassandra. Teradata belegt Rang 11.

Das Interesse an Oracle schwindet. Dennoch steht die Datenbank nach wie vor unangefochten auf Rang eins. Zulegen können vor allem auch quelloffene Datenbanken. Quelle: Solid IT
Das Interesse an Oracle schwindet. Dennoch steht die Datenbank nach wie vor unangefochten auf Rang eins. Zulegen können vor allem auch quelloffene Datenbanken. Quelle: Solid IT

Obwohl der MySQL-Fork MariaDB in jüngster Vergangenheit einige wichtige Meilensteine erreicht hat, bleibt die relationale Open-Source-Datenbank (die ja auch binärkompatibel mit MySQL ist)  derzeit noch im hinteren Verfolgerfeld. Allerdings steigt der Stern der Datenbank, hinter der auch MySQL-Entwickler Monty Widenius steht, schnell auf.

Auch den beiden einzigen nicht-relationalen Datenbanken in den Top bescheinigt DB-Engines.com steigendes Interesse. Auch Investoren haben die beiden Technologien inzwischen für sich entdeckt. Auch in Entwicklerkreisen genießen die beiden einen guten Ruf als vielseitige Datenbanken.

Doch auch Lösungen wie Access oder Filemaker stehen nach wie vor im Trend und können Zuwächse beim Interesse verbuchen.

Ob dieses Ranking allerdings den tatsächlichen Installationen entspricht, sei dahin gestellt. Das Portal, hinter dem der österreichische Datenbank-Dienstleister und No-SQL-Spezialist Solid IT steht, baut dieses Ranking auf Trend-Daten auf. Dabei untersuchen die Spezialisten Diskussionsforen, Job-Ausschreibungen oder Web-Seiten und werten diese aus. Die Daten werden monatlich gepflegt. Daher lassen sich hier sehr schön Trends im Datenbank-Markt ablesen.

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