Amazon bietet unterbrechungsfreie Cloud-Instanzen

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Mit einem neuen Angebot liefert Amazon Web Services eine Lösung für alle, die auch in der Cloud hochleistungsfähige Rechenleistung etwa für Datenbanken oder Transaktionale Systeme benötigen. Für die neuen I2 Instanzen verbessert Amazon Arbeitsspeicher, Netzwerkverbindung und Hardware-Virtualisierung.

Amazons Preisübersicht in Dollar für die neuen I2-Instanzen. Quelle: Amazon
Amazons Preisübersicht in Dollar für die neuen I2-Instanzen. Quelle: Amazon

Mit einem neuen Instanzentyp erweitert und optimiert Amazon die EC2-Services für I/O-Intensive Anwendungen. Mit aktuellen Prozessoren und einer verbesserten Speichernutzung kann Amazon die online-Ressourcen. So finde die Virtualisierung laut Amazon lediglich auf Prozessorebene statt und als Speicher verwendet Amazon schnelle Solid State Disks. Als Prozessoren nutzt Amazon Intels neueste Xeon-E5-2760-v2. Damit untersützt der neue Service auch AVX (Advanced Vector Extensions)Turbo Boost und die Speicheropimierung NUMA (Non-Uniform Memory Access).

Die neuen I2-Instanzen sorgen nicht nur für schnelleres Rechnen, höhere Input/Output-Leistung sondern auch für latenzärmere Speicherdienste. Amazon spricht damit vor allem Nutzer an, die schnelle Transaktionsdienste benötigen.

Auch die Netzwerkübertragungen will Amazon für die I2-Instanzen optimiert haben: Weniger “Jitter” (Schwankungssignale) und kontinuierlichere Datenübertragung als in den bisherigen Elastic-Cloud-Diensten sollen für eine außerordntlich hohe Rate von Datenpaketen pro Sekunde sorgen. Dafür sorge unter anderem das Enhanced Networking Feautre

Amazon Web Services gibt eine Übertragungsleistung von 365.000 IOPS bei Lesevorgängen und mehr als 315.000 IOPS beim Schreiben der empfangenen Daten über acht 800-GByte-SSD-Instanzen hinweg an. Gerade für die Nutzung von NoSQL-Datenbanken wie Cassandra und MongoDB, die von der hohen Leistung der Disk-I/O-Aktionen profitieren, sind I2-Instanzen ideal.

Um aber die Performance-Vorteile dieses Dienstes im vollen Umfang ausnutzen zu können, müssten die Anwender das Amazon Linux Machine Image (AMI) verwenden.

EC2 Vice President Matt Garman erklärt, das Angebot sei auf Kundenanfragen hin entstanden. Die Klienten hätten nach mehr Arbeitsspeicher, schnellerer Rechenpower und verbesserter Netzwerkleistung gefragt. Mit zwei mal so viel Speicher wie in den EC2-H1-Services sei man den Wünschen entgegengekommen.

Außerdem wurde die Auswahl der verfügbaren virtuellen CPUs erweitert: Jetzt lassen sich 4, 8, 16 und 32 Recheneinheiten buchen.
EC2-Anwender starten die I2-Instanzen über die gewohnte AWS-Management-Konsole, das AWS-Kommandozeilen-Interface , über SDKs oder Programmbibliotheken Dritter.

Der Dienst ist in den USA, Asien und Europa (über Irland) verfügbar. Amazon nennt bisher lediglich Preise in Dollar für die Nutzung der amerikanischen Rechenzentren bekannt. Die Gebühren variieren abhängig davon, in welcher Region sich die genutzten Dienste befinden.

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