Ellison: SAP und IBM nicht mehr die wichtigsten Konkurrenten

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Oracle habe laut CEO Larry Ellison für die Cloud-Strategie Jahre gebraucht, weil das Portfolio so komplex ist. Doch jetzt sieht sich der Business-Software-Spezialist in einem neuen Markt.

Larry Ellison gibt IBM und SAP als Erz-Konkurrenten den Laufpass. Quelle: Oracle
Larry Ellison gibt IBM und SAP als Erz-Konkurrenten den Laufpass. Quelle: Oracle

IBM und SAP seien für Oracle nicht mehr die wichtigsten Konkurrenten, erklärt Oracle-CEO Larry Ellison auf der CloudWorld Conference in San Francisco. Die neuen und wichtigeren Konkurrenten seien jetzt kleinere und agile Cloud-Unternehmen.

“Wir sind jetzt auf IaaS-Unternehmen wie Amazon und SaaS-Unternehmen wie Salesforce fokussiert”, so Ellison.

Daneben soll Ellison häufig in Richtung des Walldorfer Software-Unternehmen ausgeteilt haben, wie verschiedene US-Medien berichten. Darüber hinaus vertrat Ellison die Meinung, mit Netsuite das erste Cloud-Unternehmen überhaupt gegründet zu haben.

Oracle habe in seiner Darstellung deswegen so lange für die Umsetzung der Cloud-Strategie gebraucht, weil Oracle so viele Unternehmensanwendungen und nicht nur eine einzelne Anwendung hat. Neben den Anwendungen habe Oracle darüber hinaus auch die Middleware und auch die Datenbank entsprechend anpassen müssen.

“Man kann schon sagen, dass wir spät dran sind, aber das liegt nicht daran, dass wir spät angefangen haben – wir haben vor zehn Jahren angefangen”, erklärt Ellison. Es sei nur eine enormes Unterfangen gewesen, die gesamte Anwendungs-Suite in die Cloud zu heben.” Bei den Fusion-Produkten sei diese Arbeit jetzt weitgehend abgeschlossen.

Zudem nannte Oracle die CIA als ersten Kunden von Oracle und Ellison vertritt die Überzeugung, dass Edward Snowden als Mitarbeiter der NSA nicht in der Lage gewesen sei, in eine Oracle-Datenbank einzubrechen.

 

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