Firefox 27 mit neuer Social API behebt 15 Schwachstellen

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Firefox 27 steht für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. Entwickler können die Social API nutzen, um Funktionen von sozialen Netzwerken direkt in den Browser zu integrieren. Zudem behebt die neue Version 15 Schwachstellen.

Mozilla hat die Final von Firefox 27 zum Herunterladen bereit gestellt. Das Unternehmen hat die Social API weiterentwickelt. Entwickler können sie nun einsetzen, um Social-Networking-Funktionen direkt in den Browser zu integrieren. Nutzer können somit von mehreren Netzwerken gleichzeitig Nachrichten erhalten. Die alte Version konnte Nachrichten nur für den Dienst zeigen, der in der Firefox-Toolbar angezeigt wurde.

Firefox LogoNeben Facebook Messenger setzen momentan auch Cliqz, Mixi, MSN, Now und Weibo Mozillas Social API ein. Delicious und Saavn sind einem Bericht von The Next Web zufolge neue Partner von Mozilla.

Das Verschlüsselungsprotokoll Transport Layer Security (TLS) in den Versionen 1.1 und 1.2 ist in Firefox 27 ab Werk aktiviert. Das geht aus den Versionshinweisen hervor. Damit keine Probleme mit Websites auftreten, die die moderne Technik nicht unterstützen, hatte Mozilla bislang darauf verzichtet. Auch Googles Beschleunigungsprotokoll SPDY in der Version 3.1 unterstützt die neue Browser-Version.

Darüber hinaus behebt Mozilla 15 Schwachstellen im Browser. Davon gelten fünf als kritisch. Schadcode könnte von Angreifern ohne weitere Interaktion mit einem Nutzer eingeschleust und ausgeführt werden. Firefox 27 behebt beispielsweise den Use-after-free-Bug. Dieser trat bei der Verarbeitung von Bildern auf. Auch verschiedene Speicherfehler hat Mozilla mit der neuen Version korrigiert.

Ab sofort steht Firefox 27 für Windows, Mac OS X und Linux zur Verfügung. Nutzer, die den Browser schon installiert haben, erhalten das Update automatisch. Es kann aber auch von der Mozilla-Website heruntergeladen werden.

Zudem ist eine neue Version von Firefox für Android im Google Play Store verfügbar. Sie bringt neben der Aktivierung von TLS 1.2 aber keine wesentlichen Neuerungen. Dafür unterstützt sie zusätzliche Sprachen: Litauisch, Slowenisch, Thai und südafrikanisches Englisch.

[mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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