Februar-Patchday schließt kritische Windows-Lücke

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Microsoft behebt am Februar-Patchday kritische Schwachstellen in Windows 7, 8 und 8.1, RT und RT 8.1 sowie Server 2012 und Server 2012 R2. Zudem bewertet der Konzern eine Lücke in der Sicherheitssoftware Forefront als kritisch. In Windows und .NET-Framework sollen weitere Anfälligkeiten beseitigt werden.

Fünf Sicherheitsupdates wird Microsoft am kommenden Dienstag mit dem Februar-Patchday veröffentlichen. Zwei der Patches beheben kritische Schwachstellen in Windows und der Sicherheitssoftware Forefront. Die restlichen Updates beheben Anfälligkeiten mit hohem Risiko in Windows und .NET Framework.

Patchday Microsoft JuniVon den kritischen Lücken sind Windows 7, 8 und 8.1, RT und RT 8.1, Server 2012 und 2012 R2 sowie Forefront Protection 2010 für Exchange Server betroffen. Microsoft zufolge können Angreifer über die Sicherheitslecks Schadcode einschleusen und ohne Interaktion mit dem Anwender ausführen.

Die anderen Schwachstellen stecken in Windows XP, Server 2003, Vista, Server 2008, 7, Server 2008 R2, 8 und 8.1, Server 2012 und 2012 R2 sowie RT und RT 8.1. Zudem sollen alle Versionen der Laufzeitumgebung .NET Framework anfällig sein.

Auch mehrere nicht sicherheitsrelevante Updates veröffentlicht Microsoft am Patchday. Sie bessern Fehler in Windows 7, 8 und 8.1, Server 2012 und Server 2012 R2 sowie Windows 8.1 und RT 8.1 aus. Darüber hinaus wird es wie in jedem Monat eine neue Version des Windows-Tools zum Entfernen bösartiger Software geben.

Microsoft stellt sämtliche Patches am 11. Februar gegen 19 Uhr deutscher Zeit bereit. Die Verteilung erfolgt über Windows Update. Auch über Microsofts Website lassen sich die Updates herunter laden. Da der Konzern im Vorfeld des Patchday keine Angaben zur genauen Zahl der behobenen Fehler macht, kann es durchaus sein, dass ein Patch gleich mehrere Sicherheitslücken schließt.

Nur vier Patches hatte Microsoft im Januar veröffentlicht. Erstmals seit September 2011 war es der erste Patchday des Unternehmens ohne kritische Updates. Außerdem war es das erste Mal seit September 2012, dass Microsoft an einem Patchday vier oder weniger Updates herausgegeben hat.

[mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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