SUSE stellt Cloud 3 vor

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SUSE Cloud 3 basiert auf OpenStack Havana, integriert VMware vCenter und unterstützt damit auch vSphere vollständig.

OpenStack-Distritbution SUSE Cloud 2.0 integriert Microsoft Hyper-VSUSE Cloud 3 ist die neue Version der SUSE Enterprise-Distribution auf Basis von OpenStack Havana. Mit dieser Open-Source-Lösung ermöglicht der Anbieter eine Open-Source-Lösung für die Implementierung von Infrastructure-as-a-Serverice in einer Private Cloud. SUSE Cloud 3 bietet volle Unterstützung für VMware vSphere durch Integration mit VMware vCenter, auch die NSX Network Virtualization von VMware unterstütze die neue Suse Cloud 3, allerdings ist hier der Zugang zu VMware vCenter 5.1 oder jünger Voraussetzung.

Wie auch das Konkurrenz-Angebot von Red Hat Enterprise Virtualization und Cloud Infrastructure 4.0 liefert auch SUSE Cloud 3 Support für die beiden OpenStack-Havana-Componenten Heat (für Orchestrierung) und Ceilometer (eine Monitoring- und Telemetrie-Lösung).

Heat erlaubt die automatisierte Kontrolle und Koordination mehrerer virtueller Maschinen über vordefinierte Templates. Das Modul identifiziert Infrastruktur-Ressourcen, wie Server, Floating IPs oder Sicherheitsgruppierungen für bestimmte Applikationen und setzt diese mit anderen in Verbindung.

Ceilometer aus OpenStack Havana hingegen überwacht die Cloud-Nutzung hinsichtlich Ressourcen und Nutzer. Die so gewonnen Daten können zum Beispiel für Abrechnungen, für verbesserten Service oder auch für die Wartung verwendet werden. Zusätzlich lässt sich die Telemetrie-Lösung auch mit der Orchestrierungslösung integrieren. So lasse sich laut Hersteller die Ressourcen-Verteilung automatisieren.

SUSE Cloud 3 beinhaltet auch ein Installations-Framework, das auf dem Crowbar-Projekt aufbaut und die Verwaltung und das Ausrollen der Cloud-Infrastruktur automatisiert. Crowbar erleichtere zudem den Support für das Upgraden der Cloud-Infrastruktur.

Daneben liefert SUSE Cloud 3 unter anderem auch Support für OpenStack Block Storage (Cinder), OpenStack Networking (Neutron) sowie deren jeweiligen Plug-in-Modelle. Die Kompatibilität mit OpenStack APIs soll das Deployment von Partnerlösungen innerhalb der Cloud-Umgebung zusätzlich erleichtern.

“Unser Ziel ist es, die Adaption einer OpenStack-basierten Private-Cloud-Lösung für Unternehmen zu erleichtern”, kommentiert Michael Jores, Regional Director Central Europe bei SUSE. “Mit SUSE Cloud 3 bieten wir eine grundsolide OpenStack-Distribution, die einfach aufzusetzen ist und leicht in jeder Unternehmensumgebung genutzt werden kann.”

Jores bekommt von Analysten-Seite Zustimmung. “Der Erfolg von OpenStack in Unternehmen hängt von mehreren Faktoren ab, unter anderem von der Leichtigkeit von Installation und Management, sowie von der Unterstützung gemischter Hypervisoren”, erklärt Gary Chen, Recherche-Leiter für Cloud und Virtualization System Software bei IDC. “Das Wachstum und die Offenheit der OpenStack-Community sowie die APIs schaffen ein diversifiziertes Ökosystem. Unternehmen können ihre bestehenden und neue Technologien in der OpenStack-Cloud zusammenbringen.”

Suse Cloud 3 ist ab sofort ab 8300 Euro für einen SUSE Cloud Administrative Server und SUSE Cloud Compute oder Storage Nodes sind ab 670 Euro pro Socket zu haben. Ein weiterer Administration-Server Node schlägt mit 2080 Euro zu Buche und ein SUSE Cloud Compute Nodes for Microsoft Hyper-V kostet 800 Euro.

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