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Tintenstrahldrucker für die Hosentasche

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Warum sollen Drucker groß und unhandlich sein? Der Mini Mobile Robotic Printer passt problemlos in eine Hand und fährt zum Drucken über das Papier. Eine DIN-A4-Seite bedruckt der kleine Drucker innerhalb von 40 Sekunden. Die integrierte Tintenpatrone soll für bis zu 1000 Seiten reichen.

Drucker sind groß und passen überraschenderweise nicht in die Jackentasche. Das findet das israelische Start-up Zuta Labs unpassend für die heutige mobile Welt. Also hat es den Tintenstrahldrucker Mini Mobile Robotic Printer entwickelt. Er hat einen Durchmesser von 11,5 Zentimeter und ist 10 Zentimeter hoch. Dabei wiegt der Drucker nur 300 Gramm.

Mini Mobile Robotic Printer (Bild: Zuta Labs)Tinte, Druckwerk, Akku, Motoren und Räder sind in dem kleinen Gehäuse untergebracht. Für eine DIN-A-4-Seite braucht der Mini Mobile Robotic Printer angeblich nur 40 Sekunden und sein Tintenvorrat reicht den Entwicklern zufolge für bis zu 1000 Seiten. Allerdings muss er dafür mehrfach aufgeladen werden. Eine Akkuladung reicht demnach für 100 Seiten beziehungsweise eine Stunde. Die Ladezeit liegt bei drei Stunden.

Der Vorteil gegenüber einen stationären Drucker ist, der Mini Mobile Robotic Printer kann einfach auf ein Blattpapier jeglicher Größe gesetzt werden und er verrichtet anschließend seine Arbeit. Erreicht er die rechte untere Ecke, wartet der Mini-Drucker auf neues Papier. Aufträge lassen sich über einen Computer oder mobilen Gerät via Bluetooth oder WLAN an den Drucker senden. Er unterstützt iOS, Android, Windows, OS X und Linux.

Allerdings lässt die Druckauflösung noch zu wünschen übrig. Sie liegt momentan bei 96 mal 192 dpi, soll aber den Entwicklern zufolge im endgültigen Produkt erhöht werden. Zudem kann der kleine Drucker aufgrund seiner Größe aktuell nur mit schwarzer Tinte drucken.

Zuta Labs sammelt zurzeit auf Kickstarter Kapital, um den Mini Mobile Robotic Printer zur Marktreife zu bringen. Anvisiert sind 400.000 Dollar, davon sind bereits fast 190.000 Dollar erreicht worden. Der Preis für den kleinen Druckroboter liegt bei 180 Dollar. Die Finanzierungsrunde läuft noch bis zum 10.Mai 2014. Mit der Auslieferung soll im ersten Quartal 2015 begonnen werden.

Andre ist Jahrgang 1983 und unterstützte von September 2013 bis September 2015 die Redaktion von silicon.de als Volontär. Erste Erfahrungen sammelte er als Werkstudent in den Redaktionen von GMX und web.de. Anschließend absolvierte er ein redaktionelles Praktikum bei Weka Media Publishing. Andre hat erfolgreich ein Studium in politischen Wissenschaften an der Hochschule für Politik in München abgeschlossen. Privat interessiert er sich für Sport, Filme und Computerspiele. Aber die größte Leidenschaft ist die Fotografie.

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