Fujitsu und Oracle aktualisieren High-End-SPARC Server

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SPARC64 X+, oder “ten plus” soll rund 30 Prozent mehr Leistung als die Vorgängerversion der Gemeinschafts-CPU von Oracle und Fujitsu liefern. Gleichzeitig stellen die beiden Hersteller auch neue Hardware auf Basis der offenen Hochleistungs-Architektur vor.

Der neue SPARC-Server M10-4S von Fujitsu und Oracle bringt 32 TB Memory auf die Wage. Quelle: Fujitsu
Der neue SPARC-Server M10-4S von Fujitsu und Oracle bringt 32 TB Memory auf die Wage. Quelle: Fujitsu

Fujitsu und Oracle stellen neue M10 SPARC Server vor. Neue Modelle sind Fujitsu M10-1, M10-4 und M10-4S. Wichtigstes Merkmal dieser Server ist der neue Prozessor SPARC64 X+ (sprich ten plus). Der soll mit 3,7 GHz und 16 Rechenkernen die Leistung der Vorgängerversion (3 GHz) um etwa 30 Prozent verbessern. Die Performance steigern die Hersteller auch durch die Integration von Memroy Access und System-Controller sowie PCI Express Bridges in den Prozessor.

Mit der Server-Familie M10, die Oracle und Fujitsu 2013 gemeinsam vorstellten, richten sich die Hersteller an Anwender mit höchsten Ansprüchen. Über die Hardware lassen sich große Datenmengen verarbeiten und über Funktionen wie Core-Level-CPU-Activation kann die Server-Infrastruktur auch schnell erweitert werden.

Das Angebot reicht von einem SPARC64 X+-Prozessor bis hin zu Konfigurationen von 64 Prozessoren oder 1024 Cores. Die Server unterstützen Oracle Solaris 11 und 10 und auch Solaris Legacy Containers, die auch ältere Anwendungen ohne Anpassung in der modernen Infrastruktur ermöglichen. Über Physical Partitions oder auch den Support für Oracle VM Server und Solaris Zones eigne sich die Server-Familie M10 zudem für Konsolidierungsprojekte.

Der neue Fujitsu M10-4S Server unterstützt in einem System SPARC64 X und SPARC64 X+ in einem Chassis, was die Investitionssicherheit erhöhe, wie die Hersteller mitteilen. Dank modularem Aufbau und Funktionen wie Physical Partition Dynamic Reconfiguration kann der Hochleistungsserver M10-4S einfach erweitert werden, ohne dass das System herunter gefahren werden muss. Die Hardware liefert bis zu 32 TB Memory und bis zu 76,8 TB internen Festplattenspeicher mit. Einzelne Chassis im Rechenzentrum können mit einer Bandbreite von 232 GBps verbunden werden.

Mit der neuen Generation kann Oracle auch zeigen, dass man nach wie vor in die SPARC-Architektur investiert. “Die verbesserten Fujitsu M10-Server bieten eine neue Option für Anwender, die nach geschäftskritischen Rechnerlösungen suchen”, kommentiert Edward Screven, Chief Corporate Architect bei Oracle. Dank der engen Kollaboration zwischen Oracle und Fujitsu sei man in der Lage, Software und Hardware anzubieten, die extreme Leistung liefern kann.

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