Brainloop Dox: Verschlüsselter Austausch von Dokumenten

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Brainloop Dox hostet die Dateien auf Servern in Deutschland. Der Online-Speicher bindet sich automatisch als Laufwerk in den Windows Explorer ein. Der Dienst verschlüsselt die Datenübertragung und stellt jedem Nutzer ein virtuelles Laufwerk zur Verfügung. Die Zugriffsrechte werden von Administratoren verwaltet.

Die Münchner Firma Brainloop hat eine Online-Speicher-Plattform für den verschlüsselten Austausch von vertraulichen Dokumenten gestartet. Laut Anbieter kann Brainloop Dox die Gefahren öffentlich zugänglicher Filesharing-Plattformen wie Dropbox oder Google Docs vermeiden.

Brainloop Dox (Bild: Brainloop AG)
Im Windows Explorer erscheint der gesicherte Online-Speicher, als sei er ein lokales Laufwerk (Screenshot: Brainloop AG).

Dafür verschlüsselt Brainloop Dox die Daten beim Senden und speichert sie ausschließlich in der Private Cloud des Anbieters. Die lokale Applikation zur Laufwerksansteuerung verwalten die eingesetzten 256-Bit-AES-Schlüssel. Neben dem Online-Speicher und der verschlüsselten Übertragung müssten Kriminelle also auch den lokalen Rechner infiltrieren, um Daten zu stehlen.

Pro Nutzer und Monat fallen für Brainloop Dox 18 Euro an. Dafür bietet er Hosting, User-Verwaltung, Storage und SLA. Eine zentrale Nutzerverwaltung steuert die Sicherheitsanforderungen von Unternehmen. Administratoren können dort Regeln für jeden Anwender definieren. Über eine lokal eingespielte Software wird der abgesicherte Online-Speicher als virtuelles Laufwerk eingebunden.

Auf den Speicher kann auch über den Browser von Mobilgeräten zugegriffen werden. Darüber lässt sich zudem die Administrator-Oberfläche aufrufen und über “User-Spaces” die Zugriffsrechte verwalten. Dafür können bestehende Mitarbeiterverzeichnisse wie LDAP oder Active Directory genutzt werden. Mittels individueller Berechtigungen ist es auch möglich, mit Externen gemeinsam an einzelnen Dokumenten zu arbeiten.

Die Speicherung erfolgt auf einem sicherheitszertifizierten Server von Brainloop in Deutschland. In Zukunft soll die Möglichkeit bestehen, auch über unternehmenseigene Rechner und private Clouds zusammen an so abgelegten Daten zu arbeiten. Der Anbieter plant zudem die Ausweitung des Dienstes auf Rechenzentren in anderen Ländern.

Die Synchronisation mit dem lokal erreichbaren Online-Laufwerks mit dem Server läuft automatisch. Beim Speichern auf das virtuelle Laufwerk können dokumentenbezogene Sicherheitseinstellungen wie Wasserzeichen, eindeutige Dokumenten-ID und Read-only-Zugriff mitgesichert werden.

[mit Material von Manfred Kohlen, ITespresso.de]

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