Dynamics CRM bekommt erstes Service Pack

CRMManagementMarketing

Mit neuen Funktionen wie einem vereinheitlichten Service Desk oder der Social-Media-Analyse von Netbreeze aktualisiert Microsoft die Dynamic-CRM-Lösung.

Mit dem “Spring 2014 Update” auktualisiert Microsoft die Dynamics-CRM-Software und -Services. Das Update trägt den Codenamen “Leo”. Die On-Premises-Version heißt offiziell Dynamics CRM 2013 Service Pack 1.

Das Spring Update für Dynamics CRM bringt unter anderem Android-Tablet-Support für Sales-Mitarbeiter. Quelle Bild: Microsoft

Einige Kunden und Early-Access-Partner haben schon seit letzter Woche Zugriff auf die aktualisierte Version. Ein Microsoft-Sprecher erklärte aber, dass das Update bei weitem noch nicht flächendeckend für alle Kunden verfügbar sei. Das solle sich jedoch schon bald ändern.

Das SP1 oder Spring-Update liefert neue Kundenbetreuungsfunktionen als Ergänzung zu den von Parature angebotenen Möglichkeiten, ein vereinheitlichtes Service Desk für Call-Center-Nutzer und andere neue Features zum Fallmanagement. Das vereinheitlichte Service Desk bietet Anwendern eine Single-Agent-Konsole für die Kundenbetreuung und Rechnungsintegration. Auch Android-Tablet-Support für Sales-Mitarbeiter ist Teil des Updates.

“Subra” alias Microsoft Social Listening soll ebenfalls zusammen mit dem SP1 ausgerollt werden. Es basiert auf der Social-Analytics-Technik, die Microsoft im März 2013 mit Netbreeze übernommen hat, und wird auf Windows Azure gehostet. Social Listening kann als Zusatzdienst mit Dynamics CRM Online und der On-Premises-Version oder einzeln genutzt werden.

Weitere Informationen zum “Spring 2014 Update” für Dynamics CRM finden sich in Microsofts Release Preview Guide, der zum kostenlosen Download bereitsteht.

Darüber hinaus hat Microsoft eine Woche nach Release des zweiten Updates für Visual Studio 2013 eine erste öffentliche Vorschau auf das dritte Update veröffentlicht. Die kommende Aktualisierung umfasst Verbesserungen bei IntelliTrace, CodeLense, Debugging und Testwerkzeugen. Nutzer können künftig x86-Applikationen debuggen, die auf .Net Native (Project N) basieren.

Die Vorschauversion enthält auch die Möglichkeit, mit Windows PowerShell oder Windows PowerShell Desired State Configuration (DSC) Konfigurationsdaten zu verwalten und zu verteilen. Das soll die Konfiguration und Verwaltung auf On-Premises- sowie cloudbasierten Systemen vereinfachen. Eine vollständige Übersicht über die Neuerungen bietet ein Knowledge-Base-Artikel. Wann das Update 3 verfügbar sein wird, steht noch nicht fest.

[mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen