Serverumsätze in Europa im ersten Quartal um 1,5 Prozent gestiegen

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Die Absatzzahlen schrumpfen dagegen um 3,9 Prozent. Für den Umsatzanstieg zeichnen primär Blade- und Rack-optimierte Server verantwortlich. Hewlett-Packard führt den Markt weiterhin vor IBM, Dell und Fujitsu an.

Im ersten Quartal wurden in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) Server im Wert von 2,9 Milliarden Dollar verkauft. Den Marktforscher von IDC zufolge entspricht das einem Zuwachs von 44 Millionen Dollar respektive 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Absatzzahlen schrumpften jedoch um 3,9 Prozent oder 22.000 Stück auf 537.800 Einheiten. Als Grund dafür nennen die Marktforscher Trends wie Virtualisierung und integrierte Systeme.

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Die Zahl der abgesetzten Server sei in den letzten drei Jahren kontinuierlich gesunken, sagte Giorgio Nebuloni, Research Manager der Enterprise Server Group bei IDC EMEA. “Das dritte Quartal 2011 war das letzte Quartal mit einem klar positiven Wachstum in der Region.” Ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis im x86-Markt offeriere aktuell die einzige, echte Wachstumsoption.

Für die Umsatzsteigerung im ersten Quartal seien die Produktsegmente Rack-optimierte Server und Blade Server mit Zuwachsraten von 2,8 respektive 5 Prozent verantwortlich. Beide trugen zwischen Januar und März zu 76,1 Prozent aller Serverumsätze bei. Zugleich sei die Zahl der Verkäufe gesunken, was durch einen Anstieg des Durchschnittspreises um 357 Dollar aufgefangen worden sei.

“Der Blade-Markt in EMEA hat im High-End-Segment ein starkes Wachstum erlebt”, sagte Eckhardt Fischer, Research Analyst der EMEA Enterprise Server Group. “Die Ausrichtung auf hochpreisigere Blade-Systeme erlaubt es den Anbietern, den Rückgang bei den Stückzahlen auszugleichen.”

Der Marktanteil der x86-Server stieg um sechs Punkte auf 81 Prozent. Der mit ihnen erzielte Umsatz legte um 2,2 Prozent auf 1,72 Milliarden Dollar zu. Die Zahl der ausgelieferten Server schrumpfte jedoch um 3,7 Prozent.

HP steigerte seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 5,7 Prozent auf 1,092 Milliarden Dollar. Der Marktanteil legte um 1,5 Punkte auf 37,6 Prozent zu. Damit vergrößerte es auch den Abstand zu IBM, dessen Anteil um 2,3 Punkte auf 19,6 Prozent sank. Auch Dell verzeichnete einen Rückgang bei den Marktanteilen (minus 1,6 Punkte), behauptete sich aber vor Fujitsu, das mit 207 Millionen verkauften Servern (plus 14,2 Prozent) einen Marktanteil von 7,1 Prozent erzielte.

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HP hat seinen Anteil am EMEA-Servermarkt im ersten Quartal auf 37,6 Prozent ausgebaut (Bild: IDC).

[mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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