Oracle aktualisiert SOA- und BPM-Suiten

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Oracle SOA Suite 12c erleichtert vor allem die Integration mobiler Technologien. Eine neues Interface ermöglicht mobilen Zugriff auf bestehende Applikationen. Die neue BPM Suite 12c erlaubt eine besseres Management unstrukturierter Prozesse.

Quelle: Oracle
Die Integration verschiedener Programme in der SOA Suite 12c. Quelle: Oracle

Oracle stellt mit SOA Suite 12c und der Business Process Management Suite 12c neue Versionen vor. Die Integrations-Suite SOA 12c erweitert Oracle vor allem mit Support für gängige Standards aus den Bereichen Web und Mobilität. So unterstützt Oracle SOA Suite 12c jetzt JSON- und REST-Formate und erneuert auch das FTP-Management.

Bisher verbinden Service Oriented Architectures (SOA) über Design-Methodologien vor allem Anwendungen innerhalb von Unternehmen. Dafür übersetzen sie Standards und Datenformate wie XML (Extensible Markup Langugage) oder CVS sowie weitere proprietäre oder veraltete Protokolle. Immer häufiger aber müssen Unternehmen auch Web-Anwendungen oder mobilen Zugriff auf Anwendungen ermöglichen und diese in die Unternehmensinfrastruktur integrieren. Mit der neuen Version der SOA-Lösung reagiert Oracle auf diese Bedürfnisse.

Häufig greifen Unternehmen dafür auf JSON (JavaScript Object Notation) zurück. Die neue Version der SOA-Suite kann nun auch XML-Daten oder andere Protokolle in JSON übersetzen. Mit dem Support für REST (Representational State Transfer) erleichtert Oracle zudem die Verbindung zu externen Internet-Diensten und Web-Services. Über die tiefere Integration mit den  Oracle-Cloud-Adapters erleichtert Oracle zudem das Verbinden von Oracle-Cloud-Angeboten wie etwa die Oracle Sales Cloud oder die Oracle Marketing Cloud.

Die neue Oracle SOA Suite ist eine Sammlung verschiedener Software-Produkte, die der Hersteller auf den WebLogic-Application-Server aufsetzt. Daneben integriert Oracle in die SOA-Suite eine Engine für Business Rules Processing, einen Editor für Entwickler und einen Enterprise Software Bus. Neben neuen Debugging- und Testing-Tools hat Oracle zudem den Installationsprozess der Software überarbeitet und die Lösung mit neuen Funktionen für das Event Processing versehen.

Bis zu einer Million Nachrichten pro Sekunde könne Oracle Event Processing jetzt verarbeiten. Vor allem auf Oracle-Hardware ließen sich damit sehr kurze Latenzzeiten realisieren, was laut Oracle bei Anwendungen wie dem Realtime-Filtering etwa von Geo-Location oder Pattern-Matching oder anderen Anwendungen aus dem Bereich des Internet der Dinge zum Tragen komme.

Die Übertragung großer Datensätze zwischen verteilten Niederlassungen will Oracle zudem mit der FTP-Lösung Oracle Managed File Transfer vereinfachen. Anwender können darüber Daten sicher über verschiedene Cloud-Dienste verteilen.

Neben der SOA-Lösung erneuert Oracle auch die Business Process Mangaement Suite mit Version 12c. So verbessert die Lösung für Planung und Verwaltung von Geschäftsprozessen jetzt vor allem die Bereiche Business Activity Monitoring und Business Architecture Modeling. Oracle hebt hier vor allem den verbesserten Support für die Oracle-Features Adaptive Case Management und Oracle Process Accelerators hervor. Mit dem Support für Business Activity Monitoring können Anwender nun in Echtzeit Ergebnisse bekommen.

Über eine engere Integration mit  dem Oracle WebCenter kann das Adaptive Case Management jetzt unstrukturierte Prozesse besser abbilden. Mit aktualisierten Oracle Process Accleratoren beschleunige Oracle zudem die Implementierung der Lösung. Oracle BPM Suite 12c ist ab sofort über Oracle Technology Network (OTN) zu haben und soll ab Juli 2014 allgemein Verfügbar sein. Gleiches gilt auch für SOA Suite 12c.

Die  Oracle-Lösung Business Process Management Suite 12c hilft beim Erstellen und Verwalten von Unternehmensprozessen. Quelle: Oracle
Die Oracle-Lösung Business Process Management Suite 12c hilft beim Erstellen und Verwalten von Unternehmensprozessen. Quelle: Oracle

 

 

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