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WPC 2014: NetApp, EMC und Equinix stellen Hybrid-Cloud-Angebote vor

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Am zweiten Tag der diesjährigen Worldwide Partner Conference von Microsoft wurde den Teilnehmern demonstriert, wie Partnerunternehmen die Azure-Dienste des Konzerns in ihrer Cloud nutzen. Auch die Firmen NetApp, EMC und Equinix haben in Washington ihre Hybrid-Cloud-Angebote gezeigt.

Am zweiten Tag von Microsofts weltweiter Partnerkonferenz (WPC) haben NetApp, EMC und Equinix Hybrid-Cloud-Angebote auf Basis von Windows Azure angekündigt. NetApp hat die Lösung NetApp Private Storage (NPS) für Microsoft Azure gestartet. Damit können Unternehmen ihre IT-Infrastruktur um den Cloud-Service von Microsoft erweitern und eine nahtlos integrierte, hybride Cloud-Umgebung erstellen.

Dies erreicht die Lösung, indem sie mittels Azure ExpressRoute eine sichere und mit niedrigen Latenzzeiten auskommende Direktverbindung zwischen der Private Cloud des Unternehmens sowie den Azure-Rechenzentren und somit der Azure-Public-Cloud-Plattform herstellt. Laut NetApp kann Azure ExpressRoute dank NetApp Private Storage dabei eine 36 Prozent schnellere Verbindung herstellen, als das per VPN über das Internet der Fall ist.

“Moderne Unternehmen benötigen eine flexible IT-Infrastruktur, die auf Abruf skaliert werden kann. Unser Portfolio an Microsoft-Cloud-Lösungen ist in der Lage, so etwas bereitzustellen. NetApp Private Storage ermöglicht es den Unternehmen, ihre Private Cloud einfach und sicher zu einer Hybrid Cloud zu erweitern”, sagt Phil Brotherton, Vizepräsident der Cloud Solutions Group bei NetApp. Dem Datenspeicherungs- und Managementspezialisten zufolge ist NetApp Private Storage zunächst nur in Nordamerika verfügbar, soll in naher Zukunft allerdings auch auf dem asiatischen und europäischen Markt erhältlich sein.

Aus einer Kooperation zwischen EMC, Equinix und Microsoft ist zudem eine weitere hybride Cloud-Lösung entstanden. Diese vereint EMC-Datenspeicher in traditionellen Rechenzentren, die Co-Location-Rechenzentren von Equinix sowie die Applikationen auf der Basis von Microsoft Azure. Kunden sollen bei beiden Lösungen von den Vorteilen profitieren, die On-Premise- und Public-Cloud-Umgebungen offerieren und zudem in der Lage sein, ihre Anwendungen in dieser Mischform zu betreiben und somit ihre bestehende Storage-Infrastruktur auszubauen.

Hierfür werden die Firmendaten auf der EMC-Plattform gespeichert – entweder lokal oder in der Cloud. Die Anwendungen werden hingegen nur auf der Microsoft-Azure-Plattform ausgeführt und sind – genau wie bei der NetApp-Lösung – direkt per Azure ExpressRoute mit der Storage-Architektur des Unternehmens verbunden. Die Infrastruktur wird dabei durch Equinix bereitgestellt, das ExpressRoute in seinen IBX-Rechenzentren in 16 Märkten weltweit anbietet. Hinzu kommt Equinix Cloud Exchange – eine Software-definierte Konnektivitätsplattform, die es Unternehmen erlauben soll, multiple Verbindungen zu mehreren Cloud-Services und von mehreren Standorten aus herzustellen.

Die kombinierte Lösung aus EMC-Datenspeicherplattform, Microsoft Azure ExpressRoute und Equinix-Rechenzentrumsinfrastruktur umgeht dabei – ebenso wie NetApp Private Storage – vollständig die öffentliche Internetinfrastruktur. Das Ergebnis ist eine laut Equinix flexible und skalierbare Cloud-Storage-Lösung, die bei der Interaktion zwischen Speicher und Anwendungen eine Latenzzeit von maximal fünf Millisekunden aufweist und somit ähnlich schnell läuft wie in einer reinen On-Premise-Umgebung.

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