Helion Lean: HP speckt Private Cloud für kleinere Projekte ab

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Unternehmen und Mittelständler mit Bedarf nach schlanken Private Cloud Lösungen will HP jetzt mit HP Helion Managed Virtual Private Cloud Lean adressieren. Die Lösung sei schnell einsatzbereit und lasse sich bei Bedarf ausbauen.

HP Helion ist nun auch in einer schlanken Version als Virtual Private Cloud zu haben.
HP Helion ist nun auch in einer schlanken Version als Virtual Private Cloud zu haben.

Mit HP Helion Managed Virtual Private Cloud (VPC) Lean bietet HP weltweit eine Managed Infrastructure-as-a-Service-Lösung, die hochwertige Services und Hohe Performance zu einem niedrigen Preis anbietet. Als mögliche Einsatzgebiete nennt HP Collaboration-Lösungen oder Virtuelle Desktop-Infrastrukturen. Unter der Marke Helion hat HP sämtliche Cloud-Angebote zusammengefasst.

Mit Helion Lean unterstütze HP zudem “leichtere” Workloads, wie Testumgebungen oder Anwendungsentwicklung in Enterprises oder im gehobenen Mittelstand. Unternehmen können schnell auf diese Infrastruktur aufsetzen und können dann auch währende des Betriebes weitere Features hinzubuchen.

HP versuche damit laut eigenen Angaben, den großen und vor allem vielschichtigen Cloud-Markt besser zu adressieren. Mit Helion Managed VPC Lean, können Anwender von Enterprise-Funktionen wie etwa einer regionalisierten Cloud für die rechtssichere Datenhaltung profitieren. Auch niedrigere Latenzzeiten, Compliance, Hochverfügbarkeit, Sicherheit sowie verschiedene Continuity Optionen könnten auf diese weise auch mit einem kleineren Budget gestemmt werden.

“HP bietet bereits ein funktionsreiches Angebot bei Virtual Private Cloud für Großunternehmen”, kommentiert Jim Fanella, Vice President, Workload and Cloud bei HP Enterprise Services. “Das neue HP Helion Managed VPC Lean bietet hier eine günstigere Alternative, die es Anwendern erlaubt, Cloud-Workloads zu optimieren.”

Damit kann HP natürlich auch den Markt deutlich erweitern. Vor allem Unternehmen, die gerade den Einstieg in die Cloud planen oder durchführen, sollen von dem Angebot profitieren.

Auch wenn der Service, wie HP via Mail bestätigt, weltweit verfügbar ist, liegen derzeit lediglich US-Preise vor: So startet das Angebot für 168 Dollar pro Monat für einen virtuellen Server mit zwei virtuellen Prozessoren, 2 GB RAM und 30 GB Storage. Weitere Optionen, wie etwa ein Backup, zusätzliches Memory, oder weitere virtuelle Prozessoren können kostenpflichtig hinzugebucht werden. Die virtuellen Server lassen sich schnell nutzen, nachdem HP das Angebot vorkonfiguriert anbietet. Anwender können sich über VPN mit dem virtuellen Server verbinden und wie HP mitteilt, gibt es hier keine Beschränkungen bei der Datenübertragung.

HP bietet darüber hinaus Account Support zusammen mit Zertifizierungen für Betriebssysteme und Anwendungen. Daneben sind auch HP Management Services, sowie SAP HANA Management Services und weitere DaaS verfügbar.

Darüber hinaus plane HP weitere vorkonfigurierte Cloud-Angebote für bestimmte Workloads. Anders als etwa bei den Konkurrenten Amazon oder Microsoft ist es für die Nutzer des HP-Services nicht möglich, Ressourcen über das Web via Kreditkarte zu beziehen. Über ein Portal können Kunden mit einem Vertrag mit HP auf die Services zugreifen. Derzeit rechnet HP hier monatlich ab. Offenbar ist aber auch eine tagesgenaue Abrechnung geplant.

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