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Seagate startet Cloud Systems and Solutions

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Mit voll integrierten Cloud-Services ist Seagate laut eigenen Angaben der erste Festplatten-Anbieter auf dem Markt. Damit will der Hersteller auf das rasante Datenwachstum in den Unternehmen reagieren.

Jede Menge Speicher. Seagate integriert in dem Clusterstor 9000 und dem Lustre-File-System für HPC-Anwendungen. Quelle: Seagate
Jede Menge Speicher. Seagate integriert in dem Clusterstor 9000 und dem Lustre-File-System für HPC-Anwendungen. Quelle: Seagate

Auch der Traditionshersteller Seagate muss auf den Wandel in der Unternehmens-IT reagieren. Der neue Geschäftsbereich Cloud Systems and Solutions (CSS) werde sich vor allem auf vier Bereiche konzentrieren: Lösungen für integrierte High Performance Computing Lösungen, Scalierbare und modular aufgebaute Komponenten und Lösungen, sowie maßgeschneiderte Systeme für OEMs und Lösungen für Cloud Backup/Restore, Disaster Recovery und Rapid Archive Storage. Nach eigenen Angaben ist Seagate damit der erste Hersteller, der Festplatten, Hybridlaufwerke, SSDs, externes Storage, Recovery-Services, Clouddienste und voll integrierte Cloudsysteme aus einer Hand anbietet.

Mit dem ClusterStor 9000 stellt das Unternehmen jetzt ein System für HPC- und Big-Data-Anwendungen vor. Es nutzt das parallele Dateisystem Lustre und erreicht laut Hersteller einen Datendurchsatz von bis zu 63 GByte/s pro Rack. Damit erreicht es eine 50 Prozent höhere Performance als vorherige ClusterStore-Plattformen.

Die Enterprise Backup and Recovery Appliances EVault hat Seagate von Grund auf überarbeitet und für die Cloud-Nutzung vorbereitet. Sie unterstützen nun nutzbare Kapazitäten von bis zu 100 TByte.

“Firmen suchen nach kosteneffizienten Wegen, um Daten zu sammeln und prozessfähige Informationen zu erstellen”, sagte Jamie Lerner, Präsident der neuen Clodu Systems und Solutions Group. “Seagate liefert einen offenen Ansatz für das Intelligent Information Infrastructure Program. Wir nutzen unsere Erfahrungen aus der weltweiten Zusammenarbeit mit Cloud-Service-Providern, um Systeme und Lösungen zu schaffen, die Workloads der nächsten Generation in Einklang mit dem Umfang, der Leistung und der Wirtschaftlichkeit handhaben können, die den Bedürfnissen von Unternehmen entsprechen.”

[mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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Martin Schindler schreibt nicht nur über die SAPs und IBMs dieser Welt, sondern hat auch eine Schwäche für ungewöhnliche und unterhaltsame Themen aus der Welt der IT.

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