Neue MySQL-Version integriert auch Oracle Enterprise Manager

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Mit neuen Enterprise Edition Extentions, neuen Versionen für MySQL Workbench und MySQL Fabric führt Oracle zahlreiche neue Funktionen für die verbreitete Datenbank ein. Über die Eingliederung in den Enterprise Manager bekommen Anwender eine Ende-zu-Ende-Management-Lösung für die Datenbank.

Performance-Dashboard für die MySQL-Datenbank im Oracle Enterprise Manager. Quelle: Oracle
Performance-Dashboard für die MySQL-Datenbank im Oracle Enterprise Manager. Quelle: Oracle

Oracle hat rund um die Datenbank MySQL einige Neuigkeiten zu bieten. So stellt der Anbieter nicht nur einen Developer Milestone Release (DMR) der Version 5.7 der Datenbank vor, sondern auch neue Enterprise Edition Extentions und zudem integriert Oracle die Datenbank zum ersten Mal in die Verwaltungslösung Enterprise Manager.

Der DMR von MySQL 5.7, der ab sofort zum Download bereit steht, liefert an unterschiedlichen Stellen verbesserte Performance und Skalierbarkeit wie etwa für die InnoDB und bei Replication. Dafür sorgt unter anderem ein neues Global Data Dictionary; ein vereinfachtes Partitioning erlaubt bessere Verwaltbarkeit und einfacheres Handtieren mit Datenbank-Partitionen. Neue Funktionen in GIS optimieren den Support von Geo-Daten etwa bei GeoHash und GeoJSON. Neu in dem DMR von MySQL 5.7 ist der Support von Oracle Linux 7 und Red Hat Enterprise Linux 7 und damit auch der native Support für DTrace.

Neben der Verbreiteten Datenbank aktualisiert Oracle auch MySQL Fabric mit Version 1.5, die jetzt auch die Möglichkeit liefert, Server über OpenStack zu provisionieren. Mit der MySQL Workbench 6.2 sorgt Oracle für neue Funktionen und Migrations-Technologien. Zudem automatisiert die Version den Import von Microsoft-Access-Datenbanken. Neben verbesserter Leistung bietet MySQL Cluster 7.4 DMR zum ersten Mal eine Active-Active Replication.

Zum ersten Mal lässt sich die Datatenbank MySQL auch über den Oracle Enterprise Manager verwalten. Davon profitieren vor allem Anwender, die komplexe Systemlandschaften zusammen mit MySQL-Datenbanken unterhalten und das sowohl lokal installiert wie auch in der Cloud. So ist es jetzt möglich, ein Auto-Discovery für MySQL-Targets, ein Availability-Monitoring, oder Konfigurations- und Metrics-Sammlungen sowie Performance-Dashboards für MySQL über den Manager durchzuführen.

Zudem ist jetzt ein Back up and Restore direkt in Amazon S3 möglich. Funktionen wie Optimistic Backup und Recovery auf Object-Level verbessern den Restore-Prozess auch von großen Datenbanken. Mit Binlog sowie Relay Log Backup and Recovery vereinfache Oracle das Cloning für Hochverfügbarkeit und Replikation. Neue und granulare Funktionen erleichtern Auditing und Compliance.

Eine neue MySQL Enterprise Encryption sorgt für mehr Schutz über private und öffentliche Keys und über assymetrische Kryptografie. Mit einem neuen Yum-Repository können Unternehmen die eigene zertifizierte Infrastruktur pflegen und darüber Versionen, Patches und Updates kontrollieren.

Anwender des Enterprise Managers können zudem schnell MySQL in ihre Landschaften integrieren. Anwender der MySQL Enterprise Edition können den Oracle Enterprise Manager for MySQL Database ab dem Release 5.5 herunterladen. Die Plattform ist für verschiedene Linux-Distributionen, Microsoft Windows sowie Oracle Solaris verfügbar.

Über die MySQL Labs können Anwender zudem weitere neue Features testen.

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