Univention Corporate Server jetzt auf Fujitsu Primergy

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Kleinere und mittelständische Unternehmen sowie öffentliche Auftragsgeber sollen so mehr Auswahl und vor allem umfassenden Support bekommen.

Fujitsu gibt die Zertifizierung von Servern der Reihe PRIMERGY für Univention Corporate Server 3.2  (UCS) bekannt. Zertifiziert sind jetzt die Tower-Server PRIMERGY TX150 S8 sowie PRIMERGY TX2540 M1 und die beiden Rack-Server PRIMERGY RX200 S8 und PRIMERGY RX300 S8. Auch die Virtualisierungslösungen XEN und KVM sind für den Einsatz auf dieser Hardware zertifiziert.

Fujitsu erleichtert damit vor allem kleineren und mittelständischen Unternehmen sowie öffentlichen Einrichtungen den Einstieg in die Open-Source-Technologie von Univention.

Infrastrukturverwaltung mit dem Univention Corporate Server. Quelle: Univention
Infrastrukturverwaltung mit dem Univention Corporate Server. Quelle: Univention

Der Univention Corporate Server (UCS) bietet eine standardisierte Open Source Infrastrukturlösung, die die Administration von Serveranwendungen und Infrastrukturen vereinfachen soll.

Die Debian-basierte Lösung ist zu Microsoft Active Directory kompatibel und damit lassen sich auch Microsoft-Technologien integrieren. Nutzer dieses Dienstes können über einen App-Shop Anwendungen wie OpenExchange, Kolab oder das schlanke ERP Kivitendo standardisiert und mit Verbindung zum Verzeichnisdienst ausrollen. Die zentrale, standort- und plattformübergreifende Verwaltung schließt auch virtualisierte Server- und Desktop-Systeme ein.

Die Zertifizierung der Fujitsu-Server hat Fujitsu bei Bytec beeauftragt, das über eine lange Erfahrung mit Debian und Debian-Basierten Systemen verfügt. Bytec wird dann auch den in Zusammenarbeit mit Fujitsu und Univention sowohl Kunden auch Resellern Back-Level-Support für die UCS 3.2-zertifizierten PRIMERGY Systeme liefern.

Mit dem Fujitsu PRIMERGY TX150 S8 spricht Fujitsu eher kleine und mittelständische Unternehmen oder Anwender von virtualisierten Umgebungen an, die den Schwerpunkt bei Erweiterbarkeit und Verfügbarkeit legen.

Für etwas gehobenere Ansprüche stellt Fujitsu das Zweiwege-Rack-System PRIMERGY RX200 S8 in einer Höheneinheit (HE) und zwei Intel Xeon E5-CPUs. Der Rechner unterstützt bis zu 1536 Gigabyte Arbeitsspeicher. Ebenfalls über zwei CPU-Sockel verfügt der Fujitsu PRIMERGY RX300 S8 mit zwei Höheneinheiten. Er ist für alle Arten von Geschäftsanwendungen optimiert und bietet die erforderliche Vielseitigkeit und Skalierbarkeit.

“Fujitsu ist für unsere Kunden und Partner bereits seit langem die erste Wahl, wenn es um zuverlässige Server-Hardware geht, von der wichtige Geschäftsprozesse abhängen. Durch die neue Zertifizierung und die damit verbundenen Vereinbarungen im Bereich technischer Support wird die Kombination aus PRIMERGY Servern und Univention Corporate Server zur unschlagbaren Enterprise-Lösung für die Bereitstellung von Standard-IT in Unternehmen und bei öffentlichen Auftraggebern”, erklärt Peter Ganten, Gründer und CEO von Univention. Im Gespräch mit silicon.de gibt er an, dass rund 1100 Unternehmen derzeit den Univention Corporate Server einsetzen.

Die Univention-zertifizierten Fujitsu PRIMERGY Server und die dazugehörigen UCS-Support-Pakete sind ab sofort direkt bei Fujitsu oder über den Channel zu beziehen.

Verfügbare UCS Backlevel Support-Pakete für Fujitsu PRIMERGY-Server (Listenpreis zzgl. Mehrwertsteuer):

•             UCS Back-Level Support Standard für 1 Jahr: 57 Euro

•             UCS Back-Level Support Standard für 3 Jahre: 95 Euro

•             UCS Back-Level Support Premium für 1 Jahr: 195 Euro

•             UCS Back-Level Support Premium für 3 Jahre: 495 Euro

 

Univention Corporate Server:

•             UCS mit Standard-Support pro Jahr: 1190 Euro

•             UCS mit Premium-Support pro Jahr: 1690 Euro

•             Standardmodell: 16 TB – 320 TB, startet mit 16, 24 oder 32 TB , erweiterbar auf bis zu 160, 240 oder 320

 

 

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