Telekom modernisiert IT der Bundesagentur für Arbeit

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Der Vertrag ist auf drei Jahre angelegt und hat einen Auftragswert in dreistelliger Millionenhöhe. Die Modernisierung der IT soll für die Bundesagentur für Arbeit die Weichen für die Zukunft stellen. Dafür werden über hundert IT-Systeme neu sowie weiter entwickelt.

Die Deutsche Telekom hat bekannt gegeben, dass es in den nächsten drei Jahren die IT-Infrastruktur der Bundesagentur für Arbeit (BA) modernisieren wird. Der Vertag hat einen Auftragswert in dreistelliger Millionenhöhe. Bereits 2010 hatte die Telekom-Tochter T-Systems die IT der BA optimiert.

(Bild: Deutsche Telekom).Die Behörde mit Sitz in Nürnberg unterhält drei zentrale Rechenzentren und ermöglicht über 16.500 Netzkomponenten 120 eigene IT-Verfahren sowie 160.000 PC-Arbeitsplätze und 12.000 Selbstinformationssysteme. Hinzu kommen elf regionale Rechenzentren. Die Mitarbeiter der Agentur schicken Monat für Monat etwa 50 Millionen Mails und nehmen im Schnitt 18 Millionen Banküberweisungen vor und Drucken 43 Millionen Din-A4-Seiten.

T-Systems wird mit der BA und weiteren Partnern über hundert IT-Verfahren und Systeme überarbeiten sowie 40 Neuentwicklungen mit gestalten. “Wir arbeiten mit der BA seit 1995 in verschiedenen Bereichen zusammen und haben uns in dieser Zeit als vertrauensvoller Partner bewährt“, erklärt Telekom-Vorstand und T-Systems-Chef Reinhard Clemens.

Zuletzt hatte T-Systems 2010 die IT-Betriebsprozesse der Bundesagentur für Arbeit modernisiert. Ziel war damals die Prozesse kostengünstiger zu gestalten. Drei Jahre lang strukturierte die Telekom-Tochter diese neu auf Basis von ITIL (IT Infrastructure Library) und richtete die historisch gewachsene IT-Landschaft darauf aus.

Zu Jahresbeginn hat die BA die Infrastruktur der Rechenzentren auf Suse Linux konsolidiert. Durch die Konsolidierung können die Investitionskosten für Hardware und Datenbankserver um 80 Prozent senken. Zudem sinke der Energieverbrauch der Datenbank-Server um ebenfalls 80 Prozent. Doch diese Einsparungen alleine seien nicht ausschlaggebend gewesen. Vielmehr stehe für die BA die Zuverlässigkeit der Services an erster Stelle, so das BA-Systemhaus damals in einer Pressemitteilung.

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